Burgtheater untersucht Träume und Albträume der "Troerinnen"
Eine Gruppe von Frauen, auf sich selbst zurückgeworfen, gezeichnet vom Krieg, gefangen im Limbus: Das Setting von Euripides' "Troerinnen" könnte angesichts der Gräueltaten in der Ukraine aktueller nicht sein. Für die australische Regisseurin Adena Jacobs, die am Tag nach dem russischen Einmarsch nach Wien flog, ist es eine unvorhergesehene Koinzidenz. "Die Ereignisse wühlen uns im Team sehr auf", sagte sie im Vorfeld der Premiere (23. April) im APA-Gespräch.