Suche

Kärnten holt sich den Flughafen zurück

Mehrere Jahre lang ist Martin Gruber beim Flughafen Klagenfurt standhaft geblieben und hat sich den Versuchen des bisherigen Mehrheitseigentümers, Grundstücke zu verscherbeln, in den Weg gestellt.

© KK

Zweimal schon hat die ÖVP in der Landesregierung aufgrund der zu niedrigen Passagierzahlen beantragt, der K-BV das Ziehen der Call-Option zu ermöglichen, wurde jedoch von der SPÖ überstimmt. Jetzt aber hat sich Martin Gruber mit seiner klaren Haltung durchgesetzt: Das Land holt sich den Flughafen zurück!

Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 22. Mai einen einstimmigen Beschluss gefasst, mit der Call-Option die Reißleine und unter die gescheiterte Privatisierung einen Schlussstrich zu ziehen!

Martin Gruber hat damit klar bewiesen: Er steht zu seinem Wort! Was er vor der Wahl gesagt hat, gilt auch nach der Wahl!

Nach mehrstündigen Beratungen, zu denen auch Rechtsbeistände und Gutachter beigezogen wurden, gab es grünes Licht für die Rücknahme der Flughafen-Anteile des Landes. Insgesamt 3,24 Millionen Euro müssen dafür aus Mitteln der K-BV aufgebracht werden. „Aus meiner Sicht war das die einzig richtige Entscheidung, angesichts des Chaos und des Scherbenhaufens, der vom bisherigen Mehrheitseigentümer am Flughafen angerichtet wurde“, sagt Martin Gruber dazu.

Denn die Lage des Flughafens hat sich in den letzten Monaten dramatisch verschlechtert:

  • Erneutes Unterschreiten der vertraglich vereinbarten Mindestgrenze an Passagieren im Jahr 2022, womit drei Jahre in Folge die 100.000-Passagierzahl nicht erreicht wurden
  • Erneut gebrochene Versprechen und Ankündigungen von Hub-Verbindungen, die sich in Luft aufgelöst haben
  • Besorgniserregende Liquiditätsprobleme
  • Viel zu spät ausbezahlte Gehälter
  • Verunsicherte Mitarbeiter
  • Vom bisherigen Mehrheitseigentümer geforderte, aber von ihm selbst nicht durchgeführte Kapitalerhöhungen

"Die Entscheidungsgrundlagen für das Ziehen der Call-Option und damit die Rücknahme des Flughafens haben sich somit nochmals massiv verstärkt. Deshalb bin ich erleichtert über diesen Beschluss“, so Martin Gruber.

Als nächster Schritt muss nun auch die Stadt Klagenfurt - wie angekündigt - die Call-Option beschließen. Gemeinsam können Stadt und Land dann so rasch wie möglich eine neue Geschäftsführung einsetzen, die den langwierigen Knochenjob hat, den Flugbetrieb wieder dorthin zu führen, wo er einmal war.

Mehr Infos und die Anmeldung zu einem Newsletter, um über die Aktivitäten von Parteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber auf dem Laufenden zu bleiben, finden Sie hier: martingruber.jetzt