Fulminanter "Raub der Sabinerinnen" im Akademietheater
Ein bürgerliches Arbeitszimmer mit Western-Schwingtür, ein Papagei als Souffleuse und herrlich gearbeitete Gender-Cross-Besetzungen: Mit "Der Raub der Sabinerinnen" von Franz und Paul von Schönthan hat die deutsche Regisseurin Anita Vulesica am Akademietheater das Genre des Schwanks auf die Spitze (und darüber hinaus) getrieben. Die Premiere am Samstag wurde denn auch heftig bejubelt. Im Zentrum des fulminanten Ensembles: Birgit Minichmayr als Theaterdirektor Emanuel Striese.