Operetten-"Verschwörung" in der Volksoper: Schlafschafzählen
In Zeiten, in denen das Kino in seinem ureigenen Bereich massiv unter Beschuss gerät, erlebt es auf Wiens Bühnen gerade einen Boom. Allerorten übernehmen die Kameras zentrale Rollen in den Inszenierungen, spielt die Ästhetik der großen Leinwand in die Regiearbeiten hinein. Das gilt auch für die jüngste Musiktheaterproduktion Wiens, "Die letzte Verschwörung" von Moritz Eggert, die am Samstag in der Volksoper zum Parforceritt durch die Film- und Filmmusikgeschichte ansetzte.