Zum Inhalt springen
ClubShopTrauerportalWerbung
Kleine Zeitung Logo
Suche
Rezepte
Dossiers
Videos
Podcasts
Horoskope
Spiele
E-Paper
Wetter
Startseite
Meine Region
Top News
Sport
Rubriken
Orte
Themen
Autoren
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.
Chronik

Was jeder für mehr Biodiversität tun kann

Artenvielfalt ist Teil eines größeren Konzepts, der Biodiversität. Wie jeder in seinem kleinen Reich etwas dazu beitragen kann, lesen Sie hier.

vor 4 Jahren11. Februar 2023 um 16:00
Steiermark
Artenvielfalt ist Teil eines größeren Konzepts, die als Biodiversität bezeichnet wird. Besondere Vorzeigeprojekte, die zur Nachahmung einladen, werden auch heuer wieder vom Land Steiermark mit der Silberdistel, dem M. & W. Graf Biodiversitätspreis, prämiert. >>Infos zur Silberdistel hier Das wilde Eck im Garten. Zu viel Ordnung stört die Natur. Wer in seinem Garten ein wildes Eck zulässt, tut viel für die Biodiversität. Von einer gärtnerischen Nutzung unberührt, können sich hier Wildpflanzen und Wildtiere einfinden. Hier darf auch die Brennnessel wachsen, die eine wichtige Futterpflanze für die Raupen des Admiral-Schmetterlings ist. Laub- und Reisighaufen sind Schlupfwinkel für Kröten und Igel, auch Vögel finden hier Nahrung.
Rasenroboter sind Gefahr für Igel. Der Traum mancher Gartenbesitzer ist ein sattgrüner, akkurat getrimmter Rasen. Um diesen zu hegen, kommen häufig Mähroboter zum Einsatz. Was dem Hobbygärtner die Arbeit erleichtert, hat allerdings Nachteile für die Biodiversität. Nur in einem blühenden Rasen finden sich Insekten und somit auch Vögel und Igel Nahrung. Was viele Menschen nicht wissen: Vor allem der Nachtbetrieb der Mähroboter kann für Igel zur tödlichen Gefahr werden. Sie sind keine Fluchttiere und rollen sich zusammen, statt zu fliehen. Die Tiere werden oft grauenhaft verstümmelt. Auch Amphibien bzw. Eidechsen und andere Reptilien können in die Schneidemesser geraten.
Heimische Gewächse pflanzen. Um Hummeln, Bienen und Schmetterlinge anzulocken, braucht es artenreiche Wiesen mit heimischen Pflanzen. Denn Blütenpflanzen und ihre Bestäuber stehen in engem Zusammenspiel. Auch Wildblumen oder Küchenkräuter am Balkon sind Insektenmagnete. Wichtig sind unterschiedliche Blühzeitpunkte, damit das Nahrungsangebot vom Frühjahr bis in den Herbst reicht. Gefüllte Blüten wie bei manchen Geranien produzieren kaum Nektar und sind für Insekten wertlos. Auch die Thujenhecke hat keinen Wert als Lebensraum für Tiere.
Insekten müssen auch trinken. Auch Wasserbereiche steigern die Artenvielfalt im Garten. Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen von kleinen Wasserschalen für Vögel und Insekten, bepflanzten Wassertrögen bis zum Teich. Flache Wasserschalen mit Steinen darin eignen sich (die Insekten können so wieder herausklettern) in jedem noch so kleinen Garten. Ein naturnaher Teich (ohne Goldfische) kann hingegen gleich zum Lebensraum für Frösche, Molche und Libellen werden. Für die neuen Teichbewohner muss allerdings auch das Umfeld stimmen. Werden Teiche richtig bepflanzt, fühlen sich Amphibien und Insekten wohl und siedeln sich selbst an.
Für wechselwarme Tiere. Auch mit Steinhaufen kann die Artenvielfalt im Garten erhöht werden. Steht der Haufen in der Sonne, können sich die Steine aufheizen und dienen etwa Eidechsen und Salamandern als Wärmespeicher. Volle Anziehungskraft entwickelt der Steinhaufen mit weiteren Maßnahmen wie Blühwiese und Teich.
Abonnent:in werden
  • Orte
  • Themen
  • Autoren
  • Spiele
  • Podcasts
  • Videos
  • Rezepte
  • E-Paper
  • Club
  • Gewinnspiele
  • Newsletter
  • Archiv
  • Steirer helfen Steirern
  • Kärntner in Not
  • Shop
  • Auktion
  • Kinderzeitung
  • Trauerportal
  • Partnersuche
  • Werbung
ImpressumAGBDatenschutzBarrierefreiheitserklärungHilfeCookie-EinstellungenPush-Mitteilungen

© 2026, kleinezeitung.at | Kleine Zeitung GmbH | Alle Rechte vorbehalten.