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Von einer Affäre zur Königsgemahlin

Camillas Eintritt in die royale Familie war mit Stolpersteinen ausgelegt, die Affäre mit Charles hatte ihr den Spitznamen "Rottweiler" eingebracht. Nach dem Tod der Monarchin nimmt sie nun den Platz der Queen Consort ein - und hat in den vergangenen Jahrzehnten ihren individuellen royalen Stil gefunden.

Die Affäre von König Charles mit Camilla Parker-Bowles war ein offenes Geheimnis, eines das die Sympathiewerte der beiden vor allem zu Beginn ihrer öffentlichen Beziehung nach dem Tod Dianas noch stark dezimierte. Auch das Königshaus erschwerte ihr die Heirat mit dem damaligen Kronprinzen. Acht Jahre dauerte es, bis Prinz Charles ihr 2005 das Ja-Wort geben durfte.
In den britischen Medien wurde die zukünftige "Queen Consort" regelmäßig als "Rottweiler" beschimpft, doch Camilla ließ sich von ihrem Weg nicht abbringen - und erarbeitete sich mit steigendem Stilbewusstsein ihren Weg nach oben.
Das Interesse Camillas an Mode hielt sich vor der Hochzeit mit Charles in Grenzen, meist kleidete sich die Jubilarin bieder, altmodisch und unauffällig und neigte zu stiltechnischen Fehlgriffen.
Mit ihrer neuen Rolle entwickelte Camilla zugleich ein neues Stilbewusstsein, setzte immer noch auf sichere Ensembles, wurde jedoch experimentierfreudiger.
Vor allem in den Anfängen tat sich Camilla in ihrer Rolle als Ehefrau des jetzigen Königs schwer, die Anforderung des royalen Haushaltes und der Öffentlichkeit, immer adäquat gekleidet zu sein, nagte an der Frischvermählten - denn nicht neben der Presse ließ auch die Bevölkerung meist kein gutes Haar an ihr.