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Eine Welt ohne Abkühlung

Spanien, Portugal und Frankreich kämpfen gegen Flammen, Großbritannien erwartet Höchsttemperaturen von 40 Grad, in China eröffnen Luftschutzbunker als Restaurants. Fotografische Einblicke in den Hitzekampf.

In Portugal, wo die Temperaturen am Wochenende gesunken sind, gab es nach Angaben der Behörden am Sonntag zwei Waldbrände im Norden. Das portugiesische Gesundheitsministerium hatte am Samstagabend mitgeteilt, dass in den vergangenen sieben Tagen 659 Menschen an den Folgen der Hitzewelle gestorben seien, die meisten von ihnen ältere Menschen. 
In Großbritannien könnte Anfang dieser Woche erstmals überhaupt die 40-Grad-Marke übersprungen werden. Die Behörden riefen zum ersten Mal in der Geschichte die Hitze-Alarmstufe Rot aus. Die bisherige Höchsttemperatur des Landes war 2019 mit 38,7 Grad erreicht worden.
In China werden aufgrund der Hitze ehemalige Luftschutzbunker zu Restaurants, die mehr Kühle versprechen.
Südlich von Bordeaux am Bassin d'Arcachon sind bereits 15.000 Hektar abgebrannt, vor allem Pinienwälder. Im Ort Teste-de-Buch gelangte das Feuer bis zum Atlantikstrand. Südlich der Dune du Pilat, einem beliebten Reiseziel, waren immense Rauchwolken zu sehen. Etwa 16.200 Urlauber mussten seit Dienstag Campingplätze und Unterkünfte verlassen.