Rauchfangkehrer sind gut fürs Klima
Die (oft beratenden) Tätigkeiten eines Rauchfangkehrers tragen wesentlich zur Erreichung des Klimazieles bei.

Das Berufsbild des Rauchfangkehrers befindet sich aufgrund der technischen Weiterentwicklungen im stetigen Wandel. Der aktuelle Aufgabenbereich umfasst das Überprüfen von Heizungsanlagen, Emissionsmessungen bis hin zur Energieberatung. „Der Beruf des Rauchfangkehrers ist für arbeitserfahrene Quereinsteiger genauso interessant wie für Lehrlinge“, so Christian Plesar, Landesinnungsmeister der Rauchfangkehrer. „Die Arbeit ist abwechslungsreich und findet im ständigen Kontakt mit Menschen statt.“
Expertentipp: Das alles macht der Rauchfangkehrer!
Was den meisten Menschen wenig bewusst ist: Das Handwerk des Rauchfangkehrers hat immer höhere Umweltrelevanz – und zwar insofern, als dass er Häuslbauern bei der Wahl und der richtigen Einstellung von Heizsystemen beratend zur Seite steht. Und zwar als unabhängiger Partner: Wenn ein Rauchfangkehrer empfiehlt, alte Anlagen zu tauschen, dann macht er das aus Umweltgründen und aus wirtschaftlichen Gründen für den Kunden, und nicht, weil er eine neue Anlage verkaufen oder eine Provision bekommen will.Folgende Tätigkeiten gehören zur täglichen Arbeit des Rauchfangkehrers:
• Überprüfen und Reinigen
von Feuerungsanlagen
• Reinigen von Lüftungsleitungen
• Feststellen brandgefährlicher Mängel im Bauwesen
• Unabhängige Beratung im baulichen Brandschutz sowie beim Bau bzw. Umbau von Feuerungsanlagen
• Begutachtung und Überprüfung von Abgasanlagen
• Berechnen von Wirkungsgraden und Messen von Emissionen
• Strömungstechnische Berechnungen zur Bemessung von Abgasanlagen
• Heizberatung, Inspektionen
von Heizungsanlagen auf deren Energieeffizienz