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Briefe an Putin, Friedensbotschaften am Ballon und "Stoppen Sie den Krieg"-Appell

Das Kriegsgeschehen und Fragen wie "Warum streiten sie?" oder "Warum gibt es überhaupt Krieg?" beschäftigen auch viele Schulkinder im Bezirk Leoben - von den ganz Kleinen bis zu den Jugendlichen.

Zu den Themen "Krieg und Frieden" wurden in den Schulen des "Pflichtschulclusters Liesingtal" mehrere Projekttage dazu genutzt, Fragen zur aktuellen Lage in der Ukraine kindgerecht aufzuarbeiten, aber auch um Sorgen und Unsicherheiten zu thematisieren.
Es wurde viel geredet, diskutiert, gelesen, gemalt und  überlegt, wie ein gemeinsames Zeichen des Friedens gestaltet werden könnte. Neben dem Austausch von Gedanken zur Situation in der Ukraine fertigten die Schülerinnen und Schüler ihr persönliches Friedensplakat an. Es wurden auch Klassenposter gestaltet, die jede Schule zu einem bunten Meer aus Friedensbotschaften machten.
Als gemeinsames Statement wurden im Rahmen einer kleinen gemeinsamen Feier die Friedenstücher in den Schulen im Liesingtal gesegnet und an den Außenmauern der Gebäude angebracht.
Auch Schülerinnen und Schüler der 1b Klasse der MS Leoben-Stadt haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt und Briefe und Botschaften an Präsident Putin geschrieben und gezeichnet. Sie fordern ihn darin auf, diesen sinnlosen, brutalen Krieg sofort zu beenden. Die Briefe werden an die russische Botschaft in Österreich geschickt.
Die Beschäftigung in Wort und Bild erleichtere es den Kindern laut Direktor Christian Gschiel, mit ihren Emotionen umzugehen. Sie könnten Ängste, Bitten, Wünsche und auch ihren Ärger kanalisieren. Und so haben auch die Schülerinnen und Schüler der 1a Klasse ein Zeichen gegen den Krieg gesetzt.