Prozess um Frau, der Auge verätzt und Daumen abgehackt wurde
Mit dem Schicksal einer Bulgarin, die im Frühjahr 2017 nach Wien gekommen war, um sich eine bessere Existenz aufzubauen, und die statt dessen in die Fänge eines mutmaßlichen Menschenhändlers geriet, hat sich am Dienstag ein Schöffensenat am Landesgericht auseinandergesetzt. Der Angeklagte - ein 41-jähriger Bosnier - soll die Frau zunächst für sich arbeiten haben lassen und ihr später in versicherungsbetrügerischer Absicht Salzsäure ins linke Auge geträufelt haben.