Jüdisches Museum erzählt Geschichten der Kindertransporte
Es war ein denkbar kurzes Zeitfenster, in dem jüdische Kinder zwischen Dezember 1938 und Kriegsausbruch im Herbst 1939 mit Kindertransporten ins Ausland fliehen konnten. Von 10.000 in Österreich angemeldeten Kindern schafften es nur 3.200. Das Jüdische Museum Wien zeichnet in der Schau "Jugend ohne Heimat" nun die Geschichten hinter den Zahlen im Museum Judenplatz nach. Beleuchtet werden die Schicksale auf beiden Seiten: den Geflüchteten wie den Gebliebenen.