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Hörvorsorge für alle!

HÖREN Sie noch gut? Forum besser HÖREN bietet Einzelberatung unabhängig, vertraulich und kostenfrei – persönlich wie auch online per Videotelefonie. Hier finden Sie Infos und Termine.

Bereits bei beginnendem Hörverlust ist es wichtig, einen HNO- Facharzt aufzusuchen. Schlechtes Hören hat viele weitere  negative Folgen
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Bereits bei beginnendem Hörverlust ist es wichtig, einen HNO- Facharzt aufzusuchen. Schlechtes Hören hat viele weitere negative Folgen

Informationen

Das Gehör ist der Schlüssel zum Zugang zur akustischen Wahrnehmung und eine wesentliche Voraussetzung für die zwischenmenschliche Kommunikation. In Österreich sind rund 1,7 Millionen – mehr als 19 Prozent der Bevölkerung – von Schwerhörigkeit betroffen, aber nach wie vor ist Schwerhörigkeit ein Tabuthema.

In Kärnten gibt es schätzungsweise 120.000 Menschen, die von einer Hörbehinderung betroffen sind. Die ers­ten Anzeichen eines Hörverlustes sind, wenn alltägliche Geräusche wie Türklingeln, Telefonläuten, surrender Kühlschrank, Vogelgezwitscher etc. aus der Wahrnehmung verschwinden. Studien haben gezeigt, dass bei älteren Menschen mit nicht ausreichender Versorgung mit Hörsystemen die Wahrscheinlichkeit für eine Demenz zunimmt, da das Gehirn nicht ausreichend mit Impulsen und Reizen versorgt wird. Wenn bei Kindern eine Hörschädigung nicht erkannt und keine Maßnahmen gesetzt werden, beeinträchtigt das die kindliche Entwicklung enorm.
Sie bemerken, dass Ihr Gehör schon einmal besser war? Oder glauben, dass Ihr Kind schlecht hört? Wenden Sie sich ans Forum besser HÖREN für eine kostenfreie Beratung.

Wann? Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 16 Uhr.
Wo: Gasometergasse 4a/Eingang Platzgasse, Klagenfurt.
Tel. 0676 844 361 430 oder 0463 310 380,
nur nach Terminvereinbarung!

Oder nützen Sie die Schwerhörigen-Sprechtage in den Kärntner Bezirken. Bitte anmelden! Tel. 0676 844 361 430 oder 0463 310 380

TERMINE
Spittal/Drau in der Österreichischen Gesundheitskasse, Kundenservicestelle Spittal/Drau, Ortenburger Straße 4; am 2. 11. und am 7. 12. 2021 von 10 bis 12 Uhr

St. Veit/Glan in der Bezirkshauptmannschaft, Marktstraße 15, 1. Stock, Zimmer 118; am 3. 11. und am 1. 12. 2021 von 14 bis 16 Uhr
Feldkirchen in der Bezirkshauptmannschaft, Milesistraße 10, Zimmer 301, 3. Stock; am 8. 11. und am 13. 12. 2021 von 9 bis 11 Uhr

Wolfsberg in der Österreichischen Gesundheitskasse, Kundenservicestelle Wolfsberg, Am Roßmarkt 13; am 16. 11. und am 21. 12. 2021 von 9 bis 11 Uhr

Völkermarkt in der Bezirkshauptmannschaft, Spanheimergasse 2, Sitzungssaal; am 16. 11. und am 21. 12. 2021 von 14 bis 16 Uhr

Villach in der Österreichischen Gesundheitskasse, Kundenservicestelle Villach, Zeidler-von-Görz-Straße 3, 1. Stock, Raum 1.22; am 23. 11. 2021 von 9 bis 11 Uhr
www.besserhoeren.org

Erschwernis für Pandemie

Erschwert wurde die Situation durch die Pandemie. Seit Aufkommen der Covid-19- Pandemiemaßnahmen kämpft der Dachverband des Österreichischen Schwerhörigenbundes (ÖSB) für eine Regelung in den behördlichen Verordnungen, die Schwerhörigen die interpersonale Kommunikation mit ihren Gesprächspartnern ohne Mund-Nasen-Schutz-Maske erleichtert. Und verzeichnet auch einen großen Erfolg.

Erreicht: Gesetzes-Novelle

Hören heißt dazugehören
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Hören heißt dazugehören

„Es wurde per Novelle vom 27. November 2020 festgelegt, dass die Gesprächspartner von Hörbehinderten und schwerhörigen Personen während der Kommunikation von der Masken-Pflicht befreit sind“, unterstreicht Brigitte Slamanig vom Verein „Forum besser HÖREN – Schwerhörigenzentrum Kärnten“, der an den ÖSB angeschlossen ist. In der Praxis hat sich dadurch allerdings nicht viel geändert. Menschen, die unter Hörverlust leiden, verstehen oft nur mehr einen Bruchteil dessen, was das Gegenüber sagt. Eine Kommunikation ist schwierig, Betroffene ziehen sich vermehrt in die Isolation zurück.