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Foto-Award

Das Naturhistorische Museum in London kürte wieder die besten Wildlife-Fotografien.

vor 5 Jahren28. Oktober 2021 um 12:11
Leute & StarsChronik
Alle Jahre wieder wählt das Natural History Museum in London im Rahmen des "Wildlife Photographer of the Year Award" aus Zehnttausenden Naturfotos die schönste und wertvollsten aus. Einen sehr innigen Moment konnte Brent Stirton in Südafrika festhalten: Diese Schimpansen werden in einem speziellen Rehabilitations-Zentrum wieder aufgerichtet - viele wurden durch Menschenhand psychisch traumatisiert bzw. körperlich verletzt und verloren ihre Eltern.
Stefano Unterthiner (Italien) beobachtete zwei Svalbard-Rentiere, als sie um die Kontrolle über einen Harem kämpften. Stefano folgte diesen Rentieren während der Brunftzeit. Als er den Kampf beobachtete, fühlte er sich in "den Geruch, den Lärm, die Müdigkeit und den Schmerz" eingetaucht. Die Rentiere kollidierten mit den Geweihen, bis das dominante Männchen (links) seinen Rivalen verjagte und sich die Gelegenheit zur Fortpflanzung sicherte.
Auf ein ganz anderes Motiv setzte Alexander Mustard in Großbritannien: Ein Geisterpfeifenfisch, der sich zwischen den Armen eines Federsterns versteckt, im perfekten Augenblick abgelichtet.
Angel Fitor aus Spanien bietet einen intimen Einblick in das Leben der Buntbarsche im Tanganjikasee: Zwei männliche Buntbarsche kämpfen von Kiefer zu Kiefer um ein Schneckenhaus. In der halbvergrabenen Schale befindet sich ein Weibchen, das bereit ist, Eier zu legen. Drei Wochen lang überwachte Angel den Seeboden auf der Suche nach solchen Streitigkeiten. Das Beißen und Schieben dauerte an, bis der schwächere Fisch nachgan - dieser Kampf war in Sekunden vorbei, aber er dauerte gerade lange genug, damit das Foto gelang.
Das "perfekte" Foto für alle mit Spinnenphobie: Gil Wizen (Israel/Kanada) schaute unter sein Bett, nachdem er überall in seinem Schlafzimmer winzige Spinnen bemerkt hatte. Dort bewachte die brasilianische Wanderspinne, eine der giftigsten Spinnen der Welt ihre Brut. Bevor er sie sicher ins Freie verlegte, fotografierte er die handgroße Achtbeinige aus extremer Perspektive, um sie noch viel größer erscheinen zu lassen.
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