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Trauerbewältigung mit "Orphée et Eurydice" in der Kammeroper

Statt der Lyra eine E-Gitarre, statt dem Hades ein Hospiz und statt einer kostümierten Hosenrolle ein heutiges lesbisches Paar: In der Wiener Kammeroper wurden "Orphée et Eurydice" von Christoph Willibald Gluck am Samstagabend als Gegenwartsfiguren zum Leben - und Sterben - erweckt. Für die Erzählung des Stoffes als kompaktes Psychodrama über Trauerbewältigung nach dem Tod der Geliebten konnte Regisseur Philipp M. Krenn auf drei junge Sängerinnen in Topform setzen.

© Theater an der Wien