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Chronik

12.200 Leistungsstunden für Einsatz in Nordmazedonien

Nach einem zehntägigen Hilfseinsatz sind die steirischen Feuerwehren am Samstag wieder in der Steiermark angelangt. Sie halfen bei der Bekämpfung der Waldbrände in Nordmazedonien.

vor 5 Jahren15. August 2021 um 12:20
LeibnitzDeutschlandsberg
Nach einem zehntägigen Hilfseinsatz sind die steirischen Feuerwehren am Samstag wieder in der Steiermark angelangt. Sie halfen bei der Bekämpfung der Waldbrände in Nordmazedonien. 12.200 Leistungsstunden wurden insgesamt erbracht.
Von der Steiermark waren vom 4. bis 14. August in Summe 173 Feuerwehrmitglieder eingesetzt, 132 davon mit 17 Fahrzeugen im direkten Auslandseinsatz, die sich in drei Kontingente aufgeteilt haben. (Ablösen der etwas über 40-köpfigen steirischen Einheit erfolgten am 8.8. bzw. am 11.8.).
„Nicht nur die jeweils über 1.000 km lange An- und Rückreise war für Gerät und Mannschaft eine besondere Herausforderung“, erklärt LBD Reinhard Leichtfried. „Durch das vorliegende Einsatzszenario unter den gegebenen topgrafischen, infrastrukturellen und klimatischen Bedingungen wurde nicht nur den Mannschaften, sondern auch dem Fuhrpark vieles abverlangt. Wie groß die Belastung im Einzelnen war, zeigt ein in Serbien – mit technischem Gebrechen – liegen gebliebenes Löschfahrzeug. Es wurde gesichert abgestellt, die zweiköpfige Besatzung ist auf ein anderes Fahrzeug umgestiegen, am Rücktransport des Löschfahrzeugs wird im Moment gearbeitet“, fasst Leichtfried seine Einschätzung zum Reparatur- und Instandsetzungsbedarf zusammen.
Wie bereits bekannt, erlitt ein steirisches Feuerwehrmitglied bei einem Sturz auf den Rücken einen Wirbelbruch und wurde deswegen von der Tyrol Air Ambulance von Skopje nach Graz geflogen, wo der Feuerwehrmann aus dem Bezirk Murtal einer weiteren medizinischen Behandlung zugeführt wurde. „Es geht ihm den Umständen entsprechend wirklich sehr gut, für seinen weiteren Genesungsverlauf wünschen wir ihm das Allerbeste“, erklärt Leichtfried, der mit dem verletzten Feuerwehrmann in Verbindung steht.
Beim Grenzübertritt von Slowenien nach Österreich wurden die „Florianis“ vom Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz und von der Feuerwehr Leibnitz nach „Feuerwehrart“ gebührend empfangen.
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