Ruzowitzkys "Hinterland" feierte Weltpremiere in Locarno
Mit der Weltpremiere seines neoexpressionistischen Thrillers "Hinterland" hat Österreichs Starregisseur Stefan Ruzowitzky am Abend in Locarno die Piazza Grande bespielt - und dabei den Gästen der am Mittwoch eröffneten Filmfestspiele keine sommerlich-leichte Kost geboten. Mit Murathan Muslu als gebrochener Kriegsheimkehrer, gelingt dem Oscarpreisträger ein stilisiertes, optisches Spektakel in der Tradition des deutschen Expressionismus, das düstere Porträt einer Umbruchszeit.