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Fieberhafte Suche nach Vermissten in Florida

Ein Ingenieur soll laut Bericht der New York Times schon vor drei Jahren davor gewarnt haben, dass es "große strukturelle Schäden" an der Betonplatte unter dem Pool-Deck und Risse und Abbröckelungen in der Tiefgarage gebe. Die Chance, dass Überlebende drei Tage nach der Katastrophe gefunden werden, sinkt jedoch stündlich.

Nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida in der Nacht auf vergangenen Donnerstag mit vorerst vier bestätigten Toten werden weiterhin 159 Menschen vermisst.
Unterdessen wurde bekannt, dass ein Ingenieur schon vor drei Jahren davor gewarnt haben soll, dass es "große strukturelle Schäden" an der Betonplatte unter dem Pool-Deck und Risse und Abbröckelungen in der Tiefgarage gebe. Das berichtete die "New York Times" am Samstag.
Das zwölfstöckige Wohngebäude Champlain Tower in der Stadt Surfside nördlich von Miami Beach war in der Nacht auf Donnerstag aus unbekannter Ursache eingestürzt.
Einige Bewohner konnten sich noch über Treppen in Sicherheit bringen oder wurden von Balkonen gerettet.
Es wird befürchtet, dass viele Bewohner im Schlaf vom Einsturz überrascht wurden und sich nun unter den Trümmern befinden.