Das Land in Bewegung
Das Programm zur Förderung der ländlichen Entwicklung LE14-20 konnte bereits viel bewirken. Nun biegt das Projekt in die Zielgrade ein – noch ein Jahr an spannenden Projekten, welche die ländlichen Regionen der Steiermark unterstützen sollen, liegt vor uns.

LE 14-20 in Zahlen
Nachhaltig produzierende Landwirtschaft sowie regionale Wirtschaft und Gemeinden zu unterstützen – das ist das große Ziel des Programms zur Förderung ländlicher Entwicklung. Ländliche Regionen können dank der Förderungen in ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht gestärkt werden. Bis dato konnten schon einige Erfolge verzeichnet werden. So wurden in der Existenzgründungsbeihilfe für Junglandwirte im Bundesland Steiermark mit Februar 2020 bereits 1.704 Anträge genehmigt – für die Vorhabensart „Investitionen in die landwirtschaftliche Erzeugung“ gab es sogar für 5.932 Anträge grünes Licht. Somit stellt diese Gruppe eine der größten Förderungsprogramme in die Regionalwirtschaft in Österreich dar.Das Fördervolumen des Programms umfasst österreichweit gut 7,7 Milliarden Euro auf. 1,2 Mrd. € an Mitteln wurden der Steiermark zugeteilt. Davon wurden bis April 2021 bereits über 1 Mrd. € an die einzelnen Förderungswerber ausbezahlt, über 700 Mio. € davon wurden für die flächenbezogenen Förderungsmaßnahmen des Agrarumweltprogramms (ÖPUL) und der Ausgleichszulage (AZ) aufgewendet.
Entwicklung des ländlichen Raums
Weitere Erfolge in Kürze: Die Umsetzung von Dorfentwicklungsplänen ist ausgeschöpft. Hier konnten Umnutzungen und Inwertsetzung alter Bausubstanzen auch in Zentrumslagen von gemeinen und in privaten Besitz stehend aber auch die Aktivierung von Pfarrhöfen unter neuer Nutzung unterstützt werden. Auch der steirische Weinbau konnte durch das Programm profitieren. So wurde die Vorhabensart „Investitionen zur Stabilisierung von Rutschungen“ bereits vollständig abgewickelt. In den für die betriebliche Ausrichtung ebenfalls sehr bedeutsamen Vorhabenarten wie der Verarbeitung, Vermarktung und Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Diversifizierung hin zu nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten sind bereits 45 % bzw. 72 % der Mittel durch Bewilligungen gebunden.Alle Informationen rund um das aktuelle ländliche Entwicklungsprogramm finden Sie hier.