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Sport

Wie es rund um Österreichs Teilnehmer aussieht

Die Qualifikationsmöglichkeiten und -kriterien sowie die Situation der österreichischen Athleten im Rennen um einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen von 23. Juli bis zum 8. August 2021 in Tokio.

vor 5 Jahren14. April 2021 um 12:53
Olympia 2026
BADMINTON: Luka Wraber wird sich ziemlich sicher qualifizieren. Er liegt im bereinigten Ranking gut abgesichert an der 35. Stelle, 38 Plätze werden vergeben. Bis zum Stichtag am 15. Juni sind mangels Turnieren keine großen Verschiebungen mehr zu erwarten. Bei den Frauen und im Mixed wird Österreich nicht dabei sein.
BASKETBALL: Im klassischen Basketball bestand keine Qualifikationschance für Österreich. Im bei Olympia neu eingeführten 3 x 3 haben Österreichs Männer und Frauen von 26. bis 30. Mai beim Qualifikationsturnier im eigens errichteten "Thunderdome" vor dem Grazer Rathaus Heimvorteil. Je 20 Nationen rittern um je drei Startplätze.
BOGENSCHIESSEN: Die letzte Mixed-Chance ist bereits vorbei, für ein Mannschaftsticket fehlt die dafür nötige Breite in Österreichs Spitze. Für die Einzel-Qualifikation bieten sich aber noch zwei Möglichkeiten. Fünf Tokio-Fahrkarten werden im Rahmen der Europameisterschaften in der Woche ab 31. Mai in Antalya vergeben, die letzte Ticket-Chance wird es bei der Welt-Qualifikation vom 18. bis 21. Juni in Paris geben. Chancenreich von Österreichs Aktiven sind Andreas Gstöttner und Elisabeth Straka.
BOXEN: Aufgrund der chaotischen Zustände im krisengeschüttelten und suspendierten Weltverband AIBA gestaltete das IOC das Qualifikationsprozedere der nun 13 Gewichtsklassen (5 Frauen/8 Männer) neu. Zusätzlich geht es im österreichischen Verband ÖBV rund. Lebenslange Sperren und Suspendierungen waren ausgesprochen worden, weil sich Sportler gegen den Cheftrainer gestellt hatten. Nach der Absage des Welt-Qualifikationsturniers ist die Europa-Qualifikation von 4. bis 8. Juni in Paris nun die letzte verbliebene Chance. Teilnahmeberechtigt wäre für Österreich nur noch Marcel Rumpler - ob der Niederösterreicher vom ÖBV entsandt wird, ist wegen der laufenden Rechtsstreitigkeiten fraglich.
FECHTEN: Das Unterfangen wird schwierig bis fast unmöglich: Über die Team-Ranglisten hat Österreich keine Chance, nur je acht Mannschaften sind in Tokio mit dabei. Für Einzelfechter, die es nicht übers Team schaffen, sind 60 Quotenplätze - je 10 pro Waffengattung - reserviert. Die Teilnehmerzahl in den Individualevents ist je 34. Bei der Zonenausscheidung am 24./25. April in Madrid wird in jeder Waffengattung noch ein Ticket vergeben, für Österreich gehen im Degen Josef Mahringer und Paula Schmidl sowie im Florett Johannes Poscharnig und Olivia Wohlgemuth an den Start.
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