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So stärkt die Steiermark den Zusammenhalt

Die Herausforderungen in vielfältigen und sich rasch verändernden Gesellschaftssystemen nehmen stetig zu. Folglich ist die Sicherung des sozialen und räumlichen Zusammenhalts eine permanente Aufgabe.

„Probewohnen“: Das Ehepaar Fürnkranz aus Wien konnte für vier Tage das Landleben in Grafendorf genießen
© SARAH RAISER FOTOGRAFIE
„Probewohnen“: Das Ehepaar Fürnkranz aus Wien konnte für vier Tage das Landleben in Grafendorf genießen

Die steirische Regionalentwicklung möchte durch gezielte Aktivitäten den sogenannten „sozialen Kitt“ stärken und wichtige Beiträge zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung leisten. Deshalb fördert sie u. a. auch das „Sichtbar machen“ der Vorteile und Lebensqualitäten der steirischen Regionen.

LandärztInnen für Region Liezen

Das Regionalmanagement des Bezirks Liezen hat für die Frage, wie man jungen Ärztinnen und Ärzten die Region als Lebensmittelpunkt schmackhaft machen könnte, einen vielversprechenden Ansatz entwickelt: Im Rahmen einer Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz können deren Studierende ihre Pflichtfamulatur bzw. ihr klinisch-praktisches Jahr in einer landärztlichen Ordination in der Region absolvieren. Damit will man auf die Region Liezen als attraktiven Lebensraum aufmerksam machen und potenzielle neue LandärztInnen für sie gewinnen. Bis dato haben zwischen Schladming und Wildalpen bereits 44 Medizinstudierende ihr Praktikum absolviert.

Lust aufs Landleben?

Unter diesem Motto hat die Regionalentwicklung Oststeiermark junge, am Landleben interessierte Familien in die Oststeiermark zum Probewohnen eingeladen. Zehn junge Familien nutzten die Chance, „Landleben pur“ in fünf oststeirischen Gemeinden zu erleben. Sie waren im Herbst 2020 zu Gast und zeigten sich vom vielfältigen kulturellen, kulinarischen und sozialen Angebot sowie der Lebensqualität in der Region begeistert. Die Aktivitäten reichten vom Besuch bei Freiwilligen Feuerwehren über Verkostungen regionaler Köstlichkeiten bis hin zu Besichtigungen neu geschaffener Wohnungen. Fazit: Das Probewohnen soll weiterentwickelt werden – an einer Neuauflage der erfolgreichen Aktion wird schon gearbeitet.

© KK