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Eine tolle Bilanz und ein großes Ziel

Zufriedene Gesichter so weit das Auge reicht: Nach dem Weltcup-Gastspiel der Skicrosser und der Snowboardcrosser auf der Reiteralm zieht Seilbahnchef Daniel Berchthaller eine höchst positive Bilanz. Nach der gelungenen Premiere will man jetzt einen Fixplatz im Kalender erreichen.

Viel Lob für die Weltcup-Premiere auf der Reiteralm kam direkt von den Athleten
© Gepa
Viel Lob für die Weltcup-Premiere auf der Reiteralm kam direkt von den Athleten

Als im Herbst 2017 die Bauarbeiten für einen nagelneuen „Crosspark“ für Ski- und Snowboardcross auf der Reiteralm in Schladming/Pichl gerade in vollem Gange waren, hatte so mancher schon ehrgeizige Visionen. Einer davon war Willi Zechner, damals gerade zum Cheftrainer der Skicrosser ernannt: "Es ist wirklich einzigartig, was hier entsteht. Es gibt drei verschiedene Starts und mit der Rennstrecke erfüllen wir alle Anforderungen, sogar bis hin zum Weltcup." Auch Reiteralm-Chef Daniel Berchthaller stimmte schon damals (vorsichtig, aber doch) zu: "Ein Weltcuprennen wäre vielleicht wirklich einmal das Ziel."

Jetzt ist der Traum Wirklichkeit geworden und dabei hat die Coronapandemie (ausnahmsweise einmal) sogar ein bisserl mitgeholfen. Weil der Weltcup der Skicrosser und der Snowboardcrosser im Montafon schon im Herbst wegen Corona abgesagt werden musste, sprang die Reiteralm als Ersatzort ein.

Am 18. und 19. Februar  waren so die Skicrosser und Snowboardcrosser (jeweils Damen und Herren) im Crosspark Reiteralm zu Gast - und die Weltcup-Premiere hätte kaum spektakulärer sein können. Spannende Rennen bei echtem Kaiserwetter sorgten dafür, dass prachtvolle Bilder aus dem oberen Ennstal in die Welt hinausgingen. Dementsprechend glücklich ist da klarerweise auch Reiteralmchef Daniel Berchthaller: "Wir sind wirklich sehr, sehr zufrieden. Es ist alles rund gelaufen, wir haben der Sportwelt bewiesen, dass wir Weltcup können."

Reiteralmchef Daniel Berchthaller zieht eine äußerst positive Bilanz der Weltcup-Premiere
© GEPA pictures
Reiteralmchef Daniel Berchthaller zieht eine äußerst positive Bilanz der Weltcup-Premiere

Für die Veranstalter besonders wichtig (und erfreulich) ist das Feedback der Athleten und das fiel ausgesprochen positiv aus. In den nächsten Tagen will man sich auf der Reiteralm mit allen Verantwortlichen rund um den Weltcup noch einmal zusammensetzen und "ganz offen" die Weltcup-Premiere Revue passieren lassen.

Kein Geheimnis ist aber schon jetzt, dass man im äußersten Westen des Bezirkes Liezen sprichwörtlich Blut geleckt hat. Daniel Berchthaller: "Unser Ziel ist natürlich, dass wir zu einem Fixtermin im Weltcup-Kalender werden." Deshalb wolle man auch schon frühzeitig das Gespräch mit dem Österreichischen Skiverband suchen.