Rechtsextreme Verbindung wegen Hochverrats vor Gericht
Am kommenden Montag beginnt am Wiener Landesgericht für Strafsachen der Prozess gegen fünf mutmaßliche Mitglieder der - mittlerweile angeblich aufgelösten - "Europäischen Aktion" (EA), ein länderübergreifendes rechtsextremes Netzwerk. Die Anklage lautet auf Vorbereitung eines Hochverrats (§ 244 Absatz 2 StGB) und nationalsozialistische Widerbetätigung im Sinn des § 3a Ziffer 2 Verbotsgesetz. Im Fall von Schuldsprüchen drohen den Angeklagten zehn bis 20 Jahre Haft.