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Chronik

So reagieren Lehrer, Direktoren und Schüler auf die geplante Schulöffnung

Dem Präsenzunterricht in den Schulen ab Mitte Februar wird, trotz zahlreicher Auflagen, in der Region mit Freude entgegengeblickt.

vor 6 Jahren2. Februar 2021 um 16:17
LeibnitzLeute & Stars
Deutschlandsberg
Gerda Lichtberger, Direktorin des Borg Deutschlandsberg: „Ich bin froh, dass die Schüler wieder in die Schule kommen. Aber ich habe mir mehr Zeit in der Schule erhofft. Da wir schon mit einen Schichtbetrieb gerechnet haben, haben wir die Gruppen bereits aufgeteilt. Die Herausforderung ist, dass sich das Unterrichtstempo verlangsamt.“
Oliver Kölli, Abteilungsleiter Bildungsregion Südweststeiermark: „Im Moment warten wir ab, bis der Erlass des Bundesministeriums zu uns kommt. Bis jetzt haben sowohl Schüler wie auch Lehrer und Direktoren die Situation sehr gut und professionell gemeistert. Diese Professionalität wird es auch im geplanten Schulbetrieb geben, glaube ich. Man kennt die Situation ja bereits. Besonders wichtig ist, dass die sozialen Kontakte der Schüler in der Schule zumindest teilweise wieder hergestellt wird."
Karoline Gaber, Direktorin der Volksschule Lang: „Es ist ganz wichtig, dass die Schule wieder aufgeht. Eltern und Kinder wünschen sich das. Man mag gar nicht glauben, wie groß der Jubel bei den Kindern war, als sie gehört haben, dass sie nach den Ferien wieder in der Schule lernen dürfen."
Maria Strametz, Direktorin der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Burgstall: „Wir haben am Donnerstag eine Direktorenkonferenz und werden dort besprechen, was für unseren Schultyp ganz genau gilt. Der Schichtbetrieb ist sicher, wie er genau aussehen wird, wird sich aber hoffentlich auch morgen klären. Wichtig ist jedenfalls, dass wir genügend Tests bekommen."
Benjamin Wallner (7), Volksschüler aus Stainz: „Ich freue mich darauf meine Freunde wiedersehen und normal in die Schule gehen zu können. Zu Hause ist nur meine kleine Schwester, die oft ganz viel plappert. Da vermisse ich es, neben meinem Sitznachbarn zu sitzen. Nur die Coronatests mag ich nicht so. Vor allem die, wo das Staberl durch die Nase geht. Da würde ich am liebsten ‘Nein, danke!’ sagen.“
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