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Diese Geschichten bewegten die Region

Von der Völkermarkter Stadtumfahrung über die Umbenennung der Lippitzbachbrücke in Jörg-Haider-Brücke bis zur Kärntner Ortstafellösung – die Kleine Zeitung war für ihre Leser immer hautnah am Geschehen dabei.

„Freizeitpark: Idee ist fast zu schön, um wahr zu sein“ titelte die Kleine Zeitung am 9. April 1998 den ersten Bericht über den Senza-confini-Park in Haimburg. Das Zitat stammt übrigens von Altbürgermeister Valentin Blaschitz (SPÖ) – und dabei ist es auch geblieben. Denn das geplante Megaprojekt um 3,5 Millionen Euro entpuppte sich als Seifenblase.
Völkermarkt drohte lange Zeit im Durchzugsverkehr zu ersticken. 7000 Pkw und mehr als 500 Lkw pro Tag sorgten für Dauerverkehr im Stadtzentrum. Mit der Eröffnung des Lilienbergtunnels am 11. April 2010 wurde die Bezirkshauptstadt vom Durchzugsverkehr entlastet. Die Baukosten für die insgesamt 2819 Meter lange Umfahrung betrugen rund 46 Millionen Euro.
„Brand aus“ meldeten die Feuerwehren nach über einer Woche aus Leppen bei Bad Eisenkappel. Dort war am 9. Mai 2020 auf rund 1000 Meter Seehöhe ein verheerender Waldbrand ausgebrochen. Betroffen war eine Fläche von rund 25 Hektar. Hunderte Feuerwehrkameraden aus ganz Unterkärnten kämpften tagelang im steilen Gelände gegen die lodernden Flammen. Auch Bundesheer und Polizei wurden mit mehreren Hubschraubercrews hinzugezogen.
Seit 12. Dezember 2005 rollt der Verkehr über die neue Lippitzbachbrücke. Anfang 2009 benannte sie der damalige Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Alleingang als posthume Ehrung seines tödlich verunglückten Amtsvorgängers in „Jörg-Haider-Brücke“ um. Am 25. Jänner 2009 hat er selbst die Tafeln montiert. Bereits eine Woche danach haben Unbekannte – nicht zum letzten Mal – die Schilder entfernt. Auch eine Beklebungsaktion sollte folgen
Nach einem Steinschlag musste der Zugang zur Grotte mit der Pestheiligen Rosalia 2014 gesperrt werden. Die Sanierung des Herzstücks des Hemmaberges scheiterte jahrelang am Geld. Erst Ende 2018 gelang es der Gemeinde, mit vereinten Kräften von Land, EU und Geopark eine Lösung auf Schiene zu bringen. Seit 2020 ist die Rosaliengrotte wieder zugänglich.