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Die meistgelesenen Geschichten des Jahres

Was hat die Leserinnen und Leser der Kleinen Zeitung in diesem Jahr am meisten bewegt und interessiert? Das waren die meistgelesenen Geschichten in Kärnten, die nichts mit der Corona-Pandemie zu tun hatten.

Ein Kärntner kaufte ein Fahrzeug, das technisch alle Stücke spielen soll. Das tut das Auto auch – aber nicht so, wie der Käufer es möchte. Sich von selbst öffnende Fensterscheiben, ein sich selbst abschaltender Massagesitz und Regenwasser, das beim Öffnen des Kofferraums ins Innere des Fahrzeugs rinnt, sind nur ein kleiner Auszug aus einer langen Mängelliste.
Beim Abgang einer gewaltigen Lawine nach den Schneefällen Anfang Dezember wurden große Teile der für die Erzherzog-Johann-Hütte lebenswichtigen Seilbahn zerstört, damit fehlt die gewohnte Rettungsinfrastruktur für die Osttiroler und Kärntner Seite des Großglockners.
Zwei brutale Bluttaten beschäftigten die Kärntner Polizei im Juni. Zwei Frauen - 62 und 56 Jahre alt - wurden von einem 63-jährigen Mann aus Wernberg getötet, der sich anschließend in Tarvis das Leben nahm.
Zwei Freunde tranken im November auf der Alm ein paar Bier. Dann fuhren sie ins Tal, einer mit dem Auto, der andere mit dem Rad. Der Autofahrer bremste, der Radfahrer fuhr auf seinen Wagen auf.
Im März folgten Schnee und Schneeregen auf einige freundliche, warme Tage. Die niedrigen Temperaturen stellten eine Gefahr für die Obstblüten dar, die aufgrund der milden Tage bereits aufblühten.