Jelinek sieht wenig Fortschritte in Gleichberechtigung
Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek sieht trotz "Me-Too"-Bewegung und Frauenquoten wenig Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung. "Der Mann ist weiterhin der 'Besitzer', der von der Arbeit der Frau profitiert. Er ist finanziell stärker und daher mächtiger, das ist seine Identität", so die Autorin in einem seltenen Interview mit der Tageszeitung "La Repubblica" anlässlich der Neuveröffentlichung ihres Werks "Die Liebhaberinnen" in Italien.