Es ist eines der bekanntesten Stücke des amerikanischen Musiktheaters und doch eines der in Europa selten gespielten: George Gershwins "Porgy and Bess". Dass sich die Auseinandersetzung mit dem 1935 uraufgeführten Werk jedoch lohnt, hat Mittwochabend das Theater an der Wien (TaW) mit seiner neuen Premiere unter Beweis gestellt - und ebenso, dass dem Stück Ambivalenzen eigen sind, die auch eine gute Inszenierung nicht verleugnen kann.