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Bergabenteuer in den Vorarlbergs einsamen Walserdörfern

Zwischen Arlberg und Bregenzerwald liegen die beiden kleinen Walserdörfer Warth und Schröcken, die zusammen weniger als 500 Einwohner zählen. Das bedeutet aber nicht, dass man dort keine großen Abenteuer erleben kann.

Wartherhorn. Voller Ruhe in den Tag starten und einen uneingeschränkten Weitblick über den Bregenzerwald, das Tannberg-Gebiet und den Arlberg genießen – das können Gäste bei einer geführten Sonnenaufgangstour auf das Wartherhorn (2256 m).
Wartherhorn. Die Wanderung ist einfach und verläuft in zweieinhalb Stunden über markierte Wege bis zum Gipfelkreuz. Nach dem Aufstieg in der Morgendämmerung stärken sich die Teilnehmer auf der Hochalphütte mit einem herzhaften Bergfrühstück. Die Startzeit, hängt von der jeweiligen Sonnenaufgangszeit ab, der Treffpunkt ist die Talstation des Steffisalp-Express.
Höferspitze. Wer den Tag romantisch ausklingen lassen möchte, der wandert zum Sonnenuntergang auf die Höferspitze (2131 m). Der Weg führt über Blumen- und Almwiesen und mit ein bisschen Glück pfeift irgendwo ein Murmeltier. Eindrucksvoll versinkt dann die blutrote Sonne am Horizont hinter wild gesackten Bergspitzen. Eindrucksvoll versinkt dann die blutrote Sonne am Horizont hinter wild gesackten Bergspitzen.
Höferspitze. Zurück geht es im Mondschein oder im Licht der Stirnlampen. Die leichte, etwa dreistündige Wanderung führt über einen aussichtsreichen Bergkamm bis zum Gipfel. Treffpunkt ist an der Bushaltestelle Hotel Adler am Hochtannbergpass. Der Startpunkt wird an die jeweilige Zeit des Sonnenuntergangs angepasst.
Karhorn-Klettersteig. Ab der Bergstation der Sommerbergbahn Steffisalp-Express ist der Einstieg zum Karhorn-Klettersteig in rund 45 Minuten zu Fuß erreichbar. Der Weg führt über den Ostgrat in circa zweieinhalb Stunden (550 Höhenmeter, mit Zustieg) bis zum Gipfel des Karhorn und ist durchgängig mit Drahtseilen gesichert. Mit einem Schwierigkeitsgrad von B/C eignet sich der Klettersteig auch für weniger erfahrene Kraxler und Familien mit klettererfahrenen Kindern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung.