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Chronik

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Heiß, kalt, windig, Sturm: Dieser Sommer hat es in sich. Grazerinnen und Grazer erzählen, wie sie die seltsame Jahreszeit verbringen.

vor 6 Jahren25. Juli 2020 um 13:09
Graz-UmgebungGraz
Für Christina Birnhuber und Lukas Feldgrill fühlt sich dieses Jahr sehr ungewöhnlich an. "Es läuft alles ganz anders als geplant. Zwischendurch war schon wieder ein Aufwärtsgefühl zu spüren, jetzt wieder Unsicherheit", so Birnhuber. "Trotzdem kommt mir Graz belebter vor als sonst. Die Leute sind nicht kaum auf Urlaub, sie bleiben hier, und das ist eigentlich etwas Positives", lacht sie. "Aber das Wetter empfinde ich als ausbaufähig. Heute wollten wir einen Wander-Ausflug machen, aber das Wetter spielte nicht mit. Jetzt bummeln wir eben", so Feldgrill.
Der Architektur-Student Dominik Puntigam nimmt die Situation jedoch gelassen. "Ich mag die Kälte und bin ein Regen-Fan. Heute ist also der perfekte Tag", lacht er. Seine Urlaubspläne hat er alle verworfen, "aber das ist nicht so schlimm. Momentan verbringe ich viel Zeit im Park."
Karl Müllers Jahr verlief auch nicht optimal. "Im Winter bin ich als Schilehrer tätig und heuer mussten wir die Saison abbrechen." Das sei traurig, aber natürlich verständlich. Und auch der Sommer spielt nicht ganz mit: "Noch kann von einem Sommer nicht die Rede sein. Es fühlt sich an, als wären wir im April." Dennoch ist er optimistisch, dass das Wetter lange genug aushält, sodass er heuer eine Fahrradtour in Kärnten antreten kann.
Ursula Filipot und Daniela Kupfner vermissen an diesem Jahr auf jeden Fall den menschlichen Kontakt. "Das Büro und meine Kollegen gehen mir schon ab", so Filipot. Allgemein geht es den Freundinnen aber gut, sie verbringen ihren Samstag mit einem Shopping-Trip. "Mich hat Corona tatsächlich eher zur Ruhe gebracht, als aufgewühlt", erzählt Kupfner. Jetzt hoffen die beiden nur noch, dass das Wetter ein bisserl konstanter wird.
Florian Fasching ist sich noch unsicher, wie er den heurigen Sommer verbringen möchte. "Eigentlich wollte ich mit dem Motorrad nach Spanien oder Griechenland. Ich weiß allerdings nicht, wie sich die Situation entwickeln wird, das gilt es zu beobachten", erzählt der Mediendesigner. Schwimmbäder mag er nicht so gerne, deswegen sei das Wetter auch kein Problem und kann für ihn gern abwechslungsreich sein.
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