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Familie & Beziehung

Wie prominente Österreicher Weihnachten feiern

Wir haben Prominente gefragt, was ihnen Weihnachten bedeutet, welche Rituale sie pflegen und wie sie den Heiligen Abend feiern.

vor 7 Jahren24. Dezember 2019 um 11:58
WeihnachtenKultur
Leute & Stars
 Manuel Rubey, Schauspieler: Heuer ist das erste Weihnachten, wo niemand mehr ans Christkind glaubt. Letztes Jahr war es an der Kippe, die Kleine, neun Jahre, hat es eigentlich schon gewusst. Die Große, 13 Jahre, aber ist Romantikerin und wollte, dass sie es noch glaubt – deswegen hat es die Kleine wohl geglaubt: für die Große. Ich würde ja auch gerne nach der Bescherung Leute einladen, um es nicht zu weihnachtlich werden zu lassen. Aber das ist nicht mehrheitsfähig.
Sabine Herlitschka Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria AG: Ich bin immer wieder berührt von der Wirkung der Weihnachtstage. Es ist die einzige Zeit im Jahr, wo eine Stimmung entsteht, die fast alle von uns ein wenig „verzaubert“ und uns in dieser Zeit etwas verändert. Und ich freue mich darauf, wenn die Familie aus ganz Österreich bei meiner Mutter in Salzburg zusammentrifft. Es wird die eine oder andere ruhige Stunde, ein Buch, einen Film, gemeinsames gutes Essen geben. Ich werde versuchen, zumindest ein paar Tage in eine andere Taktung zu kommen und den Akku etwas aufzuladen.
Ramona Siebenhofer, Skifahrerin: Für uns Skifahrer ist die Zeit vor und nach Weihnachten hektisch. Deswegen ist Weihnachten für mich eine kurze Insel der Ruhe, eine Zeit, in der ich abschalten kann. Aber es ist für mich auch und vor allem eine Zeit für und mit der Familie. Wir feiern Weihnachten nicht der Geschenke wegen, wir schenken einander Zeit, die wir miteinander verbringen können. Obwohl wir heuer das erste Mal auch in der Familie wichteln, so wie bei uns im Abfahrtsteam auch.
Tarek Leitner, ORF-Moderator und heute bei der "Zeit im Bild" im Dienst: Die Bescherung wird heuer verschoben – und wird wohl erst sehr spät stattfinden. Aber mittlerweile sind die Kinder groß genug und bringen sogar noch die Geduld auf, vorher das Weihnachtsessen zu nehmen.Sonst sind wir zu dieser Zeit schon im Salzkammergut und schneiden uns ein kleines Christbäumchen aus dem Wald. Das ist unser Ritual am 24. – und wenn es einmal nicht stattfindet, vermissen es die Kinder wie auch wir, und es macht beim nächsten Mal gleich noch viel mehr Freude.
Ursula Strauss, Schauspielerin: Ich liebe Weihnachten und ich feiere ganz traditionell mit meiner Familie. Weihnachten ist für mich ein Familienfest. Es ist wie eine Lücke im Jahr, wo jeder einmal das Recht hat, nichts zu tun. Und man nicht den komischen Druck verspürt, etwas zum Funktionieren dieser Welt beitragen zu müssen. Die Feiertage sind auch eine Zeit, in der man sich ohne schlechtes Gewissen verkriechen kann. Das liebe ich. Heute feiern wir, mit allem, was dazugehört: Singen und Glockenläuten. Es gibt zwar keine kleinen Kinder mehr, aber die Glocke wird trotzdem geläutet. Das muss so bleiben.
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