Immuntherapien in der modernen Onkologie
Immuntherapien setzen auf die Verstärkung der körpereigenen Abwehr und unterstützen die Krebstherapie.

Komplementäre Methoden verbessern die Überlebenszeit.
— Dr. Klaus Gstirner
Ziel jeder Krebsbehandlung muss die Zerstörung des Tumorgewebes sein. Nach der Chemotherapie oder Strahlentherapie bleibt jedoch oft noch ein Rest von 0,1 Prozent an Krebszellen übrig und leider wird auch das Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko, dass Krebszellen wieder auftreten. Findet jedoch nach solchen klinischen Therapien eine Immuntherapie statt, so kann das Abwehrsystem die übrig gebliebenen Tumorzellen gänzlich zerstören.

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Immuntherapien sind als komplementäre Methoden wissenschaftlich fundiert. Dazu zählen die Misteltherapie, die Darmsanierung, Vitamin-C-Infusionen, Ernährungs- und Psychotherapie. Besondere Formen sind die Hyperthermie und Fiebertherapie. Die Europäische Gesellschaft für Hyperthermie und Onkologie (ESHO) hat in vielen wissenschaftlichen Studien die Wirksamkeit nachgewiesen. Die Fiebertherapie wird heute als wichtigste Begleittherapie in der Krebsbehandlung gesehen. Seit Langem ist bekannt, dass Krebszellen wärmeempfindlich sind.
Krebszellen reagieren unter Hyperthermie viel empfindlicher auf Chemotherapie oder Strahlentherapie. Dadurch wird die Wirksamkeit der Therapien gezielt im Tumor verbessert. Gleichzeitig wirkt Fieber stimulierend auf das Immunsystem. Dadurch werden in der modernen Krebsbehandlung Fieber und Hyperthermie mit anderen Therapien kombiniert. Das Risiko, wieder an Krebs zu leiden oder Metastasen zu entwickeln, wird deutlich minimiert.
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