In fünf der acht Städte mit Mahnmalen für NSU-Opfer sei es zur Schändung der Gedenkorte gekommen, teils sogar mehrfach, berichtet die "Welt am Sonntag". Täter seien bisher nicht ermittelt worden.
Der deutsche Innenminister Horst Seehofer sagte dem Blatt, die Schändungen der Mahnmale seien "ein Schlag ins Gesicht der Hinterbliebenen, den unsere Gesellschaft nicht hinnehmen darf".