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Reisen

10 Dinge, die man in Georgien gesehen haben muss

Kleiner als Österreich, sind sich in Georgien doch Gebirge, Meer und Wüste ausgegangen. Ein Land so hochkomprimiert wie seine Gastfreundschaft und seine Geschichte.

vor 7 Jahren5. Oktober 2019 um 03:03
Ureki. Auf dem Weg nach Batumi, der zweitgrößten StadtGeorgiens, lohnt sich ein Halt an der Küste des Schwarzen Meers in Ureki. Der schwarze Sand in dem beliebten Seekurort ist eisenhaltig und magnetisch und soll bei Rheuma und anderen Gelenkbeschwerden helfen. Außerdem werden dem Sand magische Kräfte nachgesagt. Aber auch wenn’s nicht gegen das eine oder anderen Zipperlein hilft – das Selbsteingraben im dunklen Magnetitsand macht Spaß und kostet nichts.
Wardsia. In der Höhlenstadt Wardsia im Kleinen Kaukasus taucht man tief in die georgische Geschichte und die Mythen rund um Königin Tamara ein. Ihr Vater Giorgi III. und sie ließen die Stadt mit ihren vielen Etagen im 12. Jahrhundert als Grenzbefestigung in eine rund 500 Meter hohe Wand des Bergs Eruscheti hineinbauen. Besonders beeindruckend ist das ausgeklügelte Tunnel-, Wasser- und Belüftungssystem der Höhlenstadt. Sehenswert: Letzteres lässt Schneeflocken im Winter nach oben entlang des Berges schneien. Eine Handvoll Mönche lebt heute wieder in Wardsia, sie fungieren als Fremdenführer – und genießen den besten Blick über das Tal.
Katskhi-Säule. Das winzige Kloster Katskhi thront auf einer 40 Meter hohen Felsensäule. Heute wird es von nur einem einzigen Mönch bewohnt, der über eine Metallleiter in das Häuschen hinaufsteigen kann. Als Tourist geht das nur im Rahmen einer Tour, die Gegend in der Kolchischen Tiefebene lädt aber auch so zum Wandern ein.
Dawit Garedscha. Das älteste Kloster Georgiens ist Dawit Garedscha. Von den ehemals 13 ist heute nur mehr das Hauptkloster Lavra vollständig erhalten und wird von einer kleinen Gemeinschaft von Ordensbrüdern belebt.
Oasis Club. Wen es nach Udabno verschlägt, der kommt am Oasis Club nicht vorbei. Die polnischen Betreiber haben sich hier in der Wüste niedergelassen und bieten in familiärer Atmosphäre einfache, aber originelle Cottages zur Übernachtung an. In den Bungalows mit Glasfront und kleiner Terrasse kann man die Ruhe genießen und in der endlosen Weite die Seele baumeln lassen. Abends versammelt sich alles rund ums Lagerfeuer. Nach dem Essen wird der typische Trauben-Vodka Tschatscha getrunken und man tauscht sich mit anderen Reisenden aus.
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