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Chronik

Das sind die bekanntesten Gewinner

Oft fördert die Right Livelihood Stiftung mit dem Alternativen Nobelpreis weniger bekannte Kämpfer für Frieden, Menschenrechte und Umwelt. Einige Male haben seit 1980 aber auch bekannte Gesichter die Auszeichnung erhalten:

vor 7 Jahren25. September 2019 um 09:00
Leute & Stars
BIANCA JAGGER - Die frühere Ehefrau des Rolling-Stones-Sängers Mick Jagger bekam den Preis 2004 für ihren Einsatz für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz. Sie habe gezeigt, "wie man Berühmtheit in den Dienst von Ausgebeuteten und Benachteiligten stellt", begründete die Stiftung die Wahl damals.  
DENIS MUKWEGE - Ein Jahr vor Snowden erhielt der Arzt Mukwege den Preis für seinen Einsatz für Frauen, die in Kriegszeiten sexueller Gewalt ausgesetzt gewesen sind. Fünf Jahre später wurde er 2018 schließlich mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Der 64-Jährige gilt als weltweit führender Experte für die Behandlung von Verletzungen durch Gruppenvergewaltigungen und als Aktivist gegen sexuelle Gewalt.  
EDWARD SNOWDEN - Der US-Whistleblower bekam den Preis 2014, "weil er mit Mut und Kompetenz das beispiellose Ausmaß staatlicher Überwachung enthüllt hat, die grundlegende demokratische Prozesse und verfassungsmäßige Rechte verletzt" - so die Begründung. Bei der schwedischen Regierung löste das große Aufregung aus. Abholen konnte Snowden, der seit 2013 in Russland im Exil lebt, die Auszeichnung nicht, weil die USA nach ihm fahnden. Bei der diesjährigen Preisverleihung Anfang Dezember in Stockholm soll er aus Moskau zugeschaltet werden.
ASTRID LINDGREN - Die weltweit wohl berühmteste Schwedin hat den Alternativen Nobelpreis 1994 erhalten. Die Stiftung verlieh der Kinderbuchautorin den nicht dotierten Ehrenpreis für ihren "lebenslangen Kampf für die Rechte von Kindern".  
Die schwedische Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg ist eine der heurigen Trägerinnen des Right-Livelihood-Awards (Alternative Nobelpreise). Die 16-Jährige erhält den Preis, "weil sie der politischen Forderung nach dringenden Klimaschutzmaßnahmen weltweit Gehör verschafft". Weiters im Fokus der Jury-Entscheidungen stehen die Rettung des Amazonas, Menschenrechte in der Westsahara sowie Frauenrechte in China. Lesen Sie mehr dazu hier!  
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