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Schriftliches Erbe für die Nachwelt

Sie sind Natur­ und GeisteswissenschafterInnen, TechnikerInnen ... sieben Mitarbeiter­Innen zeigen, wie vielfältig das Jobspektrum an der Universitätsbibliothek Graz ist.

Thomas Csanády mit einer wertvollen Handschrift
© Manuel Hanschitz
Thomas Csanády mit einer wertvollen Handschrift

Thomas Csanády und Erich Renhart sind Theologen und gemeinsam zuständig für alte Handschriften, von denen es an der Universitätsbibliothek Graz rund 2200 gibt, datiert vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Sie erforschen das schriftliche Erbe der Steiermark. Ihre Forschungsobjekte sind Handschriften aus steirischen und Kärntner Klöstern sowie Bestände der Jesuitenuniversität.

Zu ihren vordringlichsten Aufgaben zählt, die Schätze mit Hilfe digitaler Medien für die Nachwelt zu sichern. Das Forschungszentrum VESTIGIA digitalisiert wertvolle, zum Teil noch unerschlossene Schriften, um sie der Wissenschaft und Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Thomas Csanády: „Wir arbeiten auch im Projekt Repositorium Steirisches Wissenschaftserbe. Dessen Ziel ist, steirisches Kultur- und Wissensgut digital aufzubereiten, zu sichern und öffentlich zugänglich zu machen.“

Nicht zuletzt wurde dabei auch die berühmte Vorauer Volksbibel von 1467, geschrieben in bayrisch-österreichischer Mundart und mit 559 kolorierten Federzeichnungen verziert, an der Universitätsbibliothek Graz digitalisiert.