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Tabus in Urlaubsländern

Andere Länder, andere Sitten – nicht nur in fernen Ländern gelten andere Verhaltensregeln als hierzulande. Auch in nahen und vor allem beliebten Urlaubsländern der Österreicher gelte es, die dortigen und teils neuen Regeln zu kennen, da sonst hohe hohe Strafen drohen. Wovor die Urlaubsexperten des Öamtc warnen.

Rast auf Spanischer Treppe: Erst kürzlich führte Rom per Erlass neue Bestimmungen für Reisende ein. So ist es beispielsweise ab sofort verboten, eine Pause auf der berühmten Spanischen Treppe einzulegen – es drohen Strafen von bis zu 400 Euro. Verboten sind neuerdings auch das Baden in Brunnen und das Flanieren ohne Shirt und Hemd. Auch sogenannte "Pub Crawls", Kneipen-Hopping in größeren Gruppen, sind ab sofort untersagt. Die italienische Hauptstadt will damit die Auswirkungen des Massentourismus beschränken.
Picknick an historischen Plätzen: Erst vor wenigen Wochen wurden zwei Backpacker in Venedig für das Kaffeezubereiten mittels Campingkocher unter der Rialto-Brücke mit 1000 Euro bestraft.
Hängematte aufhängen: In Triest ist es verboten, Gegenstände jeder Art an Bäumen anzubringen. Die Maßnahme zum Schutz der Bäume wurde kürzlich einem Wiener Touristen zum Verhängnis, der eine Hängematte zwischen zwei Bäumen am Strand von Triest befestigt hatte. Er musste 300 Euro Strafe zahlen.
Trüffel ausführen: "Kroatien ist für seine Trüffel bekannt. Wer sie als Mitbringsel in loser, unverarbeiteter Form mit nach Hause nehmen möchte, braucht dafür eine Ausfuhrgenehmigung des kroatischen Umweltministeriums", sagt Öamtc-Touristikerin Maria Renner.
Wildcampen: Wer mit Reisemobil oder Wohnanhänger unterwegs ist, sollte sich zum Übernachten einen offiziellen Stellplatz oder Campingplatz suchen. Denn freies Stehen auf Straßen, Parkplätzen oder Privatgrund ist in Kroatien streng untersagt – es drohen hohe Strafen.