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Medien & Unterhaltung

So war der Dresden-"Tatort"

Düsterer Einstand mit reichlich Formaldehyd: ein harter Grusel-„Tatort“ aus Dresden.

vor 7 Jahren28. April 2019 um 19:57
Kultur
Wer im „Tatort“-Universum den Überblick behalten will, braucht sonntagabendliche Treue und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit: Lürsen und Stedefreund sind weg, Stellbrink und Kossik schon länger und Brandt sowieso.
Es ist ein Kommen und Gehen beim Durchlauferhitzer „Tatort“. Aktuell steht Dresden vor einem Umbruch und muss nach Sielands (Alwara Höfels) Abgang mit Leonie Winkler (Cornelia Gröschel im Bild rechts) eine neue Figur integrieren. 
Die ersten Minuten des heutigen Falls („Nest“) erzählen von einer mit ihrem Pkw verunfallten Frau, die in einem einsamen, hochgradig gruseligen Haus nach Hilfe sucht und einen skrupellosen Massenmörder findet, der einen Faible für Formaldehyd hat.
Der Beginn der Ermittlungen führen Gorniak (Karin Hanczewski) und ihre Neo-Kollegin in einen Konflikt, der nicht ohne Blutvergießen endet. Das Muster ist tausendfach erprobt: Zuerst wird gestritten, dann gepackelt.
Fans von Martin Brambach dürfen sich über den Ermittlerinnenwechsel freuen. Seine Figur des Peter Schnabel kommt in dieser Übergangsphase aus der verschrobenen Ecke und schiebt sich stärker in den Vordergrund. 
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