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Chronik

Bis zu 1.000 Tote befürchtet

Der schwere tropische Wirbelsturm "Idai" hat in Mosambik und Simbabwe ein Bild des Grauens hinterlassen - und eine noch ungeklärte, vermutlich enorm hohe Zahl von Todesopfern.

vor 7 Jahren19. März 2019 um 07:56
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Ganze Landstriche waren am Montag verwüstet, Dörfer und Städte standen unter Wasser, aus Häusern wurden Ruinen und Vorratskammern von den Fluten mitgerissen.  
Hunderttausende Menschen saßen am Montag weiterhin ohne Strom und Handynetz im Krisengebiet fest. Viele Orte waren wegen der Überschwemmungen komplett von der Außenwelt abgeschnitten.  
Die Zahl der Toten infolge des Sturms in Mosambik könnte nach Angaben von Präsident Filipe Nyusi auf bis zu 1.000 oder sogar mehr ansteigen. Bisher seien erst 84 Todesfälle bestätigt, doch Einschätzungen von Helfern und der Anblick des Gebiets aus der Luft ließen auf eine verheerende Katastrophe schließen, sagte Nyusi am Montagnachmittag im staatlichen Radiosender Radio Mocambique.   
In Simbabwe sprach die Regierung von bisher 89 Toten und Hunderten Vermissten.
Der Zyklon mit der Stärke vier von fünf war in der Nacht auf Freitag mit Windböen von bis zu 160 Kilometern pro Stunde vom Indischen Ozean her kommend in der Nähe der Großstadt Beira in Mosambik auf Land getroffen.
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