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Plowdiw versus Matera

1148 Kilometer Autofahrt trennen das bulgarische Plowdiw und die italienische Stadt Matera voneinander. Doch eines verbindet die beiden Europäischen Kulturhauptstädte des Jahres 2019: ihre lange, bis ins Altertum zurückreichende Geschichte.

Plowdiw, gelegen im südlich-zentralen Teil Bulgariens, gilt mit seinen über 340.000 Einwohnern als zweitgrößte Stadt des Landes. Auch wenn kein genaues Gründungsjahr bekannt, rühmt man sich mit bereits in der Antike entstandenen Gebäuden und Kulturstätten, wie beispielsweise dem zum Teil noch intakten Amphitheater.
In Plowdiw soll das Amphitheater als einer von vielen Schauplätzen dienen und mit Hilfe von 3D-Lichtinstallationen rekonstruiert werden.
Unter den Schlagworten "Revive" und "Transform" will man mittels Ausstellungen, Theater und Installationen in der freien Natur urbane Stätten wiederbeleben und Aspekte des Kulturtourismus abseits herkömmlicher Stereotype aufzeigen.
Ein besonderes Highlight: Der "River of Imagination", ein Projekt, das den durch Plowdiw fließenden Fluss Martisa in den Mittelpunkt stellt und nach Verbindungsmöglichkeiten zwischen Historizität und ökologischer Nachhaltigkeit sucht.
Gestartet wird mit einem Eröffnungswochenende von 11. bis 13. Jänner. Die "We are all Colors"-Show mit über 1500 Mitwirkenden in der gesamten Innenstadt will zeigen, dass die Bürger Bulgariens nicht nur Zuschauer, sondern auch Mitspieler und -gestalter des Kulturhauptstadtprogramms sind.