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Mobilität

Paris ist dem SUV verfallen

Die Crossover liegen weiterhin im Trend: Alle neuen SUV, alle Modellpflegen und alle Studien des Autosalons in Paris im Überblick.

vor 8 Jahren5. Oktober 2018 um 15:27
ModellvorstellungMobilität
Audi hat das Tuch vom SQ2 gezogen und dem neuen Topmodell seiner kompakten SUV-Baureihe ordentlich Beine gemacht. Als vierzylindriges Sportlerherz mit zwei Litern Hubraum schlägt unter seiner Motorhaube der 2.0 TFSI mit 300 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern. Das reicht für einen Standardsprint von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden und einen elektronisch abgeregelten Topspeed von 250 km/h.
Im Modus „Dynamic“ des Fahrdynamiksystems bereichern kurze Zwischengasstöße das Klangbild bei den Gangwechseln des Doppelkupplungsgetriebes mit sieben Gängen. In der Einstellung „Efficiency“ hingegen öffnet die Kupplung im Schubbetrieb und das SUV rollt im Freilauf. Im Start-Stopp-Betrieb wird der Motor bei 7 km/h Restgeschwindigkeit deaktiviert. Wie bei jedem S-Modell von Audi sind Allradantrieb und Sportfahrwek beim SQ2 Standard, dazu kommt noch die zackigere Progressivlenkung.
Auch optisch haben die Ingolstädter nachgewürzt: Man erkennt den Sportableger an den acht aufrecht stehenden Doppelstegen im Kühlergrill, dem Frontsplitter und den großen Lufteinlässen. Ein langer Dachkantenspoiler sorgt für ausreichend Abtrieb, der Diffusoreinsatz beherbergt vier Endrohre. Darüber hinaus stehen zwei Optikpakete und zehn Felgendesigns in 18 und 19 Zoll zur Wahl, um den Audi aufzupeppen.
Mit dem Škoda Kodiaq RS trägt erstmals ein SUV der Marke das RS-Kürzel. Sein Vierzylinder-Biturbo mit 2 Litern Hubraum leistet 240 PS und maximale 500 Newtonmeter Drehmoment. Damit ist er der stärkste Seriendiesel, den die Tscheche je eingebaut haben. Für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h benötigt das SUV sieben Sekunden und der Vortrieb endet erst bei 220 km/h. Mit Lokalmatadorin Sabine Schmitz am Steuer hat er sich prompt in 9:29,84 Minuten den Rundenrekord für siebensitzige SUV auf der Nürburgring-Nordschleife gekrallt.
Per Allradantrieb verteilt er die Kraft variabel an alle vier Räder, den Kraftschluss regelt ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen, durch das der Kodiaq auch segeln kann, sobald der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt. Beim Durchschnittsverbrauch duckt er sich auf 6 Liter auf 100 Kilometer (157 g CO2/km). Über die serienmäßige adaptive Fahrwerksregelung lässt sich die Dämpferabstimmung anpassen. Als erstes Modell der Marke hat der Kodiaq RS das System „Dynamic Sound Boost“ an Bord. Das Spezialgerät produziert einen Klang, der den natürlichen Sound der Abgasanlage ergänzt und das Klangprofil des Motors schärft.
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