Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Die Männer im Jungbauernkalender 2019

Der Salzburger Christian Maislinger hat den Jungbauernkalender 2019 unter dem Motto „Helden der Landwirtschaft“ in Szene gesetzt. Die JungbäuerInnen werden in Anlehnung an Superhelden wie Wolverine, Spiderman, Wonderwoman, Thor oder Supergirl bei der heldenhaften täglichen Arbeit in der Landwirtschaft dargestellt.

Neben den weiblichen gibt es natürlich auch die männlichen "Helden der Arbeit". Hier sind im Kalender ein Kärntner und gleich vier Steirer zu finden ...
Im März ist das etwa Thomas (29) aus dem Bezirk Weiz: Er ist am elterlichen Veredelungsbetrieb mit Schwerpunkt Ferkelproduktion aufgewachsen und war von klein auf in die Arbeitsabläufe am Betrieb eingebunden. Und auch wenn er den Tritt in die Fußstapfen seinem Bruder überlässt, setzt er sich mit seiner Firma für die Entwicklung von nachhaltigen landwirtschaftlichen Lösungen für Boden, Wasser und Luft ein und ist auch für den Maschinenring tätig.
Josef (20) aus Kärnten bzw. Wien, Mai: Auch wenn er derzeit seine Zeit in Wien beim Studium verbringt, zieht es ihn, wann immer es geht, aufs Land in Richtung Heimat. In der elterlichen Buschenschenke mit Schweine- und Rindermast für die Direktvermarktung und Streuobstwiesen packt er schon seit seiner Kindheit tatkräftig mit an und freut sich schon darauf, diese in vierter Generation weiterzuführen.
Stefan (31) aus Hartberg-Fürstenfeld ziert den August: Für den sportlichen Steirer stellt die Landwirtschaft eine Kombination aus Arbeit, Natur und Fitness dar. Als Landwirt im Nebenerwerb bietet sie ihm den perfekten Ausgleich zu seinem Beruf als technischer Angestellter. Bei den Arbeiten rund um den Hof und im Wald kann der 31-jährige abschalten und sein Tun in freier Natur genießen. Und ganz nebenbei bleibt er beim Bäume fällen, ablängen, Holzspalten und was immer sonst so anfällt natürlich fit.
Hubert (35) aus dem Bezirk Leoben, Oktober: Eine landwirtschaftliche Ausbildung brauchte der gelernte Techniker laut eigener Aussage nicht, denn alles was er wissen muss, lehrte ihm sein Onkel von der Pieke auf. Der Landwirt im Nebenerwerb kümmert sich auf seinem 33 ha großen Mutterkuhbetrieb mit Fleckvieh um alles selbst. Vom Mähen bis zum Stallgehen ist sich der 35-jährige für keine Arbeit zu Schade und schätzt sein Leben in und mit der Natur.