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Der EU-Gipfel hat begonnen: Erste Impressionen

Salzburg ist für zwei Tage Zentrum der EU-Politik. Am Höhepunkt der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft kommen die 28 Staats- und Regierungschefs der Union zu einem informellen Gipfel in der Mozartstadt zusammen. Die Themen - Brexit und Asyl- und Migrationspolitik - sind herausfordernd. Begleitet wird das Spektakel von verschärften Sicherheitsvorkehrungen und Protestveranstaltungen.

Während sich in der Felsenreitschule in Salzburg am Mittwochabend die 28 Staats-und Regierungschefs der EU zum gemeinsamen Abendessen trafen,...
... haben rund 400 Demonstranten beim "Marsch der Verantwortung" die inhumane Grenz- und Abschottungspolitik der EU kritisiert.
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sprach sich für einen Brexit "in guter Atmosphäre und großem Respekt" aus. In bestimmten Bereichen sei auch eine gute Zusammenarbeit möglich, sagte sie zum Auftakt des Treffens.
Bundeskanzler Sebastian Kurz hat zu Beginn des informellen Gipfeltreffens erneut Kompromissbereitschaft seitens Londons bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. Gleichzeitig sei aber auch Kompromissbereitschaft der britischen Regierungschefin Theresa May gefordert. 
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker rief die EU-Staaten bei seinem Eintreffen einmal mehr dazu auf, sich in Migrationsfragen solidarisch zu zeigen. Juncker stellte sich auch hinter EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos, der wegen seiner Weigerung, einen Vorschlag zu EU-Asylcamps in Afrika zu machen, vom amtierenden EU-Ratsvorsitzenden, Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) scharf kritisiert worden war. "Er ist mein Kommissar", sagte Juncker.