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Chronik

Audi PB 18 e-tron

Audi zeigt die Studie eines vollelektrischen Sportwagens, der ausdrücklich nicht autonom fährt.

vor 8 Jahren29. August 2018 um 03:10
E-AutoModellvorstellung
Bei der Designstudie Audi PB18 e-tron handelt es sich um die Vision der Ingolstädter eines elektrischen Supersportwagens von morgen – breit und flach, sichtbar von Windkanal und Rennstrecke inspiriert. Als einstiger Seriensieger in Le Mans hat die Marke da ja durchaus Erfahrung vorzuweisen.
Der interne Arbeitstitel hieß „Level Zero“ – in ausdrücklicher Abgrenzung zu den gerade im Fokus stehenden Autonomiestufen Level 3, 4 und 5. Im Audi PB18 e-tron lenkt der Fahrer selbst, nur er gibt Gas und tritt aufs Bremspedal. An Bord gibt es deshalb keinerlei komplexen Systeme fürs pilotierte Fahren und keine gewichtstreibenden Komfort-Attribute.
Stattdessen sind Fahrersitz und Cockpit in einer inneren, seitwärts verschiebbaren Monocoque-Schale integriert. Diese lässt sich im Solo-Fahrbetrieb wie in einem Monoposto mittig im Interieur positionieren. Möglich macht dies nicht zuletzt die by-wire-Auslegung von Lenkung und Pedalerie; eine mechanische Anbindung der Bedienelemente ist verzichtbar.
Aber es gibt zusätzlich Platz für einen Passagier, wenn sich das Fahrer-Monocoque in der seitlichen Position befindet, von der aus sich der PB18 e-tron im Alltag wie ein konventionelles Straßenfahrzeug steuern lässt. Dann ist auf der anderen Seite ein zusätzlicher Sitz zugänglich, flach im Boden integriert und mit Dreipunkt-Gurt ausgestattet. Auch der Fahrer profitiert beim Ein- und Aussteigen von der bequem erreichbaren Außenposition seines Monocoques, das sich bei geöffneter Türe bis an den Schweller verschieben lässt.
Der PB18 e-tron ist 4,53 Meter lang, 2 Meter breit und nur 1,15 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,70 Meter, die Überhänge fallen kompakt aus. Das Resultat ist nicht nur eine unverwechselbare Silhouette, sondern auch mit 470 Litern ein klares Plus an Raum für Reisegepäck, obwohl dieser Audi der klassischen Architektur eines Mittelmotor-Sportwagens folgt. Ein Mix aus Aluminium, Karbon und Multimaterial-Verbundstoffen sorgt bei der Karosserie für ein niedriges Grundgewicht.
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