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Die fünf besten Tipps

Die eigene Verfassung richtig einschätzen, die Tour gut planen und auf einen Notfall mit den richtigen Utensilien vorbereitet sein: die besten Tipps, um gut auf den Berg - und auch wieder ins Tal zu kommen.

vor 8 Jahren3. August 2018 um 14:11
Leute & Stars
Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht sind die Basis für ein gelungenes Wandervergnügen. Diese Fähigkeiten sollten bereits vor und nicht erst während der Bergtour trainiert werden. Vor jeder Bergtour sollte die Verfassung und Bergerfahrung aller Teilnehmer – insbesondere teilnehmender Kinder – realistisch eingeschätzt werden. Danach richten sich die Länge und der Schwierigkeitsgrad der Tour.
Im Vorfeld möglichst detaillierte Informationen über die geplante Tour sammeln – sei es aus Karten, Tourenführern oder Tourenberichten im Internet. Vor der Tour die aktuelle Wetterprognose einholen und die tagesaktuelle Entwicklung laufend beobachten. Möglichst nicht alleine auf Tour gehen. Ein Angehöriger oder eine Vertrauensperson sollten über den voraussichtlichen Verlauf und die Dauer der Tour informiert sein.
Besondere Vorsicht sollte man im freien Gelände und abseits der gekennzeichneten Wege walten lassen – hier passiert der Großteil der Unfälle. Ausrutschen ist eine besonders häufige Unfallursache. Insbesondere beim Abstieg kleine, kontrollierte Schritte machen.
Im Notfall den Alpin-Notruf 140 oder die Euro-Notrufnummer 112 wählen. Unfallgeschehen und -ort möglichst genau schildern. Ruhe bewahren, den Anweisungen folgen und am Unfallort warten, bis Hilfe eintrifft. Wenn Sie keinen Empfang haben und der Notruf nicht verbunden wurde: Handy aus- und wieder einschalten. Statt des PIN-Codes die Nummer 112 eingeben. Das Mobiltelefon sucht automatisch das Mobilfunknetz mit dem besten Empfang und stellt die Verbindung zur nächsten Sicherheitszentrale her.
Nicht das gesamte alpine Gelände ist durch Mobilfunknetze abgedeckt - und auch der Handyakku kann im Bedarfsfall leer sein. Es empfiehlt sich daher, stets auch eine Triller- oder Signalpfeife und optische Signalmittel mitzuführen. Das alpine Notsignal besteht aus optischen und/oder akustischen Signalen beliebiger Art, welche in regelmäßigen Abständen sechs Mal in der Minute abgesetzt werden. Es wird nach einer Minute Pause in gleicher Folge wiederholt. Retter reagieren mit dem Antwortsignal – drei Zeichen pro Minute. Auch wenn Sie Antwort erhalten - stoppen Sie das Notsignal nicht, bis die Retter Ihren tatsächlichen Aufenthaltsort kennen.
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