Begleitet von gewaltsamen Zwischenfällen haben die Bewohner des westafrikanischen Krisenstaats Mali am Sonntag einen neuen Präsidenten gewählt. Rund acht Millionen Wahlberechtigte konnten zwischen 24 Kandidaten entscheiden - unter ihnen der seit 2013 regierende Präsident Ibrahim Boubacar Keita. Bewaffnete griffen am Wahltag mehrere Stimmbüros an, auch ein UNO-Stützpunkt geriet unter Beschuss.