Tattoopflege im Sommer: Die fünf besten Tipps von Mario Barth
Das neue Peckerl ist unter der Haut – da schießt das Adrenalin durch den Körper und am liebsten würde man die nächsten Tage vor dem Spiegel verbringen und sein neues T anhimmeln. Damit die Freude bestehen bleibt, ist die richtige Pflege wichtig. Mario Barth gibt euch die besten Tipps, wie das Verheilen klappt.

Danach – sei zärtlich
Ja, die Freude ist groß und am liebsten würdest du gleich die Folie runter reißen um deine Tätowierung in voller Pracht zu bestaunen. Bitte mach das nicht. Das die Folie drauf ist hat durchaus einen Sinn – eine frisch gestochene Tätowierung ist nämlich eine Wunde wie alle anderen auch und in eine Wunde sollte bekanntlich kein Dreck, macht Mario Barth aufmerksam: „Um Verschmutzungen mit Keimen zu vermeiden, desinfiziert der Tätowierer die Hautstelle und deckt sie mit transparenter Derma soft Folie ab. Den Schutz solltest du nach 24 Stunden wieder entfernen, um Luft an die verletzte Hautpartie zu lassen.“


Gut geschmiert ist halb gewonnen
Mindestens zweimal am Tag solltest du dein Tattoo reinigen und anschließend eine dünne Schicht Salbe auftragen, rät Barth. Auch dabei ist Vorsicht besser als Nachsicht – die Hände kurz desinfizieren und schon kannst du dein Tattoo pflegen. Für einen gelungen Verheilungsprozess hat die Tätowierlegende übrigens gemeinsam mit Ärzten das erste After Care System für seine Kunden entwickelt, das eine längere farbliche Intensität und Haltbarkeit gewährleistet.Wenn du dich im Sommer länger draußen aufhältst schütze dein Tattoo am besten durch eine Sonnencreme oder ein Sonnenspray mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+). Ansonsten wird dein frischer Körperschmuck schneller verblassen, als du Ballermann und Strandparty sagen kannst.

Dont touch this
Jeder von uns hat mindestens ein solche Person in seinen Freundeskreis, der einfach alles antatschen muss. Wenn er oder sie auf dich zu kommt mit ausgestreckten Armen um dein frisches Peckerl zu „erfühlen“ ergreif die Flucht oder halte ihn auf eine beliebige andere Weise davon ab, denn – wie schon erwähnt – Dreck in der Wunde ist nicht wünschenswert. „Nicht anfassen“ zählt übrigens auch für dich – an der Tätowierung rum zu kratzen zählt nämlich zu den dämlichsten Dingen, die du so machen kannst. „Dass die Haut während der Heilung juckt ist ganz normal. Kratzen solltest du aber möglichst vermeiden, sonst könnten Narben entstehen“, warnt Barth. Also: Wenn es juckt, bleibe stark!
Na, Lust aufs erste Tattoo bekommen?
Sommer, Sonne – keine Tätowierzeit!
Die Zeit fürs Tätowieren solltest du weise wählen. Vorab: Der Sommer ist kein geeigneter Zeitpunkt weil Baden, Sauna und generell die tätowierte Stelle an die Sonne zu lassen einfach no Go`s sind. „Langes Baden kann die Haut aufweichen und die Wundheilung behindern. Duschen mit Tattoo ist dagegen kein Problem – sofern du zu einem milden Duschgel für empfindliche Haut oder pH-neutraler Seife greifst.“ Aber ja, manchmal hat man halt doch genau im Sommer Bock auf ein neues T oder man hat halt genau da Urlaub oder Urlaubsgeld und ist schlecht im Sparen, also lieber gleich ins Tattoo investieren. Starke Lichteinstrahlung solltest du auf jeden Fall bis zu sechs Wochen nach dem Termin beim Tätowierer vermeiden.Oder einfach auf ein Neues in der Sammlung? Bei Mario Barth bist du gut aufgehoben!