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Reisen

Welterbe

Die UN-Kulturorganisation Unesco hat insgesamt 20 Orte in in die Liste des Welterbes aufgenommen. Das sind die Newcomer.

vor 5 Jahren31. Juli 2021 um 16:37
Die UN-Kulturorganisation Unesco hat insgesamt 20 Orte in  in die Liste des Welterbes aufgenommen. Darunter Tehuacan-Cuicatlan-Tal in Mexiko, wo es die größte Biodiversität Nordamerikas gibt. Unter anderem "die dichtesten Wälder von Säulenkakteen unseres Planeten" und "ein außergewöhnliches Wassermanagementsystem" auf dessen Grundlage erste landwirtschaftliche Siedlungen entstehen konnten, erklärte das Welterbe-Komitee.
Mit dabei ist auch die Vulkankette der Chaine des Puys in der französischen Auvergne. Sie erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über eine Länge von etwa 30 Kilometern und umfasst an die hundert erloschene Vulkane. Die geologische Verwerfung Limagne und das Relief der Montagne de la Serre im Zentrum des Landes zeugen zusammen von der Entstehung der Alpen vor 35 Millionen Jahren.
Der Berg Fanjingshan in der chinesischen Provinz Guizhou beheimatet zahlreiche endemische und gefährdete Tier- und Pflanzenarten, wie etwa die Fanjingshan-Tanne und den chinesischen Riesensalamander. In den Barberton Makhonjwa-Berge im Nordosten Südafrikas "finden sich besonders gut erhaltene Spuren von Meteoriteneinschlägen", begründete die Unesco ihre Entscheidung.
Der Barberton Greenstone Belt ist ein Gebirge in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga und in Swasiland. Er gehört zu den Grünsteingürteln und erhebt sich bis zu 1800 Meter über dem Meeresspiegel. Er besteht aus Gesteinen, die zu den ältesten der Erdoberfläche gehören, und wird Genesis of Life (deutsch etwa: „Entstehung des Lebens“) genannt, weil dort die weltweit ältesten Spuren von Leben entdeckt wurden.
Haithabu war eine bedeutende Siedlung dänischer Wikinger und schwedischer Waräger im heutigen Deutschland. Der Ort gilt als frühe mittelalterliche Stadt in Nordeuropa und war ein wichtiger Handelsort und Hauptumschlagsplatz für den Fernhandel zwischen Skandinavien, Westeuropa, dem Nordseeraum und dem Baltikum. Der seit über neun Jahrhunderten verlassene Ort ist gemeinsam mit dem Danewerk das bedeutendste archäologische Bodendenkmal in Schleswig-Holstein.
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