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„Ich hab eh meinen Punkt!“

Friedrich Jelenics ist einer von rund 6000 Menschen, die das Rufhilfe-Service des Roten Kreuzes nutzen. Ihm hat die schnell aktivierte Hilfe schon einmal das Leben gerettet.

Bei Friedrich Jelenics kam sein Rufhilfearmband schon am zweiten Tag nach der  Inbetriebnahme zum Einsatz ...
© Richard Großschädl
Bei Friedrich Jelenics kam sein Rufhilfearmband schon am zweiten Tag nach der Inbetriebnahme zum Einsatz ...

Er ist das Paradebeispiel für einen Pensionisten, der sein Leben noch aktiv zu genießen weiß. Friedrich Jelenics (70) war 43 Jahre lang bei der Uniqa tätig, heute ist er Obmann des Seniorenbunds im Bezirk Graz Gries und organisiert als solcher Treffen, Reisen und vieles mehr.
Dass Friedrich Jelenics all das erleben darf, ist aber nicht selbstverständlich. Gegen Ende des Vorjahrs ist der humorvolle Mann wie aus heiterem Himmel zweimal kurz ohnmächtig geworden. Ohne Folgen, und auch eine gründliche Abklärung der möglichen Ursachen hatte nichts ergeben. Aber natürlich (und man muss fast sagen: gottseidank) waren die Jelenics von den Ohnmachten verunsichert. Deshalb beschlossen sie auch, am Rufhilfe-Service des Roten Kreuzes teilzunehmen. Und schon zwei Tage, nachdem das nutzerfreundliche Service, das per Knopfdruck funktioniert, in der Wohnung installiert war, kam es auch schon zum Notfall.

Herzrhythmusstörungen. Dieses Mal war es ernst. Friedrich Jelenics brach zusammen, seine Frau drückte auf den roten Knopf und stellte damit sofort den Kontakt zum Roten Kreuz her. Ausgeprägte Herzrhythmusstörungen hatten dazu geführt, dass der so aktive Pensionist fast gestorben wäre. Er wurde vom Notarzt reanimiert, zwei Tage später erhielt er einen Herzschrittmacher.

Die Rufhilfe des Roten Kreuzes steht steiermarkweit zur Verfügung
Die Rufhilfe des Roten Kreuzes steht steiermarkweit zur Verfügung

Hilfe auf Knopfdruck. Nicht nur ältere Menschen fühlen sich mit dem Armband mit dem roten Knopf auf dem Handgelenk sicherer in ihrer Wohnung, auch schwangere Frauen, Epileptiker oder Menschen nach der Reha – ganz verschiedene Gruppen – profitieren vom direkten „Draht“ zum Roten Kreuz, den es als Festnetzvariante und ohne Festnetz gibt und den man auch für kürzere Zeiträume (z. B. während der Urlaubszeit) in Anspruch nehmen kann.

Information

Entlastung. Eine Portion Entlastung und oftmals auch die „Freiheit“, wieder einmal auf Urlaub zu fahren, bringt die Rufhilfe (und ähnliches Services anderer Anbieter) den Angehörigen. „Ich empfehle es aus vollem Herzen weiter“, sagt Jelenics. „Immer, wenn meine Frau etwas zögernd aus dem Haus geht, sage ich ihr, dass ich eh meinen Punkt hab!“.Nähere Infos über das hilfreiche und für jeden leistbare Service (die monatliche Teilnahmegebühr beträgt ab 25,40 Euro), finden Sie auf www.roteskreuz.at/Rufhilfe