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Lasst es krachen: Fish and Chips zu Mittag

Ein knuspriges Fish and Chips-Rezept anlässlich der royalen Hochzeit. Außen crispy, innen supersaftig. Hier geht's zum Rezept.

Gebackenes zur Speisenbegleitung vor dem Fernseher: Heut geht's lohos!
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Gebackenes zur Speisenbegleitung vor dem Fernseher: Heut geht's lohos!
Birgit Pichler

Früher wurden Fish and Chips an den Straßenständen von London in alte Zeitungen gepackt, wobei statt der Erdäpfelspalten meistens
Brot gereicht wurde und der Fisch kalt war. Heute wird das Traditionsgericht in Plastikboxen oder Papierstanitzel gefüllt – teils mit lebensmittelechtem Zeitungsaufdruck.

Wer das Gericht in einem Lokal bestellt, bekommt meist Malzessig dazu – er wird über die Erdäpfel geträufelt. Ob man Guinness, Pils oder Lager für den Backteig verwendet, ist Geschmackssache, Hauptsache die Panier bleibt knusprig

Rezept: Fish & Chips

Zutaten für 4 Portionen Fish and Chips

Für den Fisch: 3/4 kg Kabeljaufilet (oder anderer weiß fleischiger Fisch wie Scholle), Meersalz, Pfeffer, Frittieröl, 370 g Mehl, 4 gestrichene TL Backpulver, 300 ml helles, kaltes Bier

Für die Pommes: 3/4 kg große, mehligkochende Erdäpfel, Frittieröl

Für die Mushy Peas: 1/4 kg TK-Erbsen, Blätter von 5 Minzestängeln, etwas Butter, etwas Zitronensaft

Wenn vorhanden: Malzessig

Zubereitung:

Für die Chips die Erdäpfel in möglichst gleich große Pommesstifte schneiden. In Salzwasser 4 bis 5 Min. vorkochen, bis sie weicher sind, aber nicht abbrechen. Einzeln auflegen, ausdampfen und gut trocknen lassen.

Verfeinern? So geht's!

Nigel Slater, britischer Foodjournalist und Buchautor, verfeinert das traditionelle Fish-and-Chips-Rezept so:

Das Bier für den Backteig ersetzt er etwa durch Birnen-Cider, verwendet Wasabi statt Zitronensaft für das Erbsenpüree und Rapsöl zum Herausbacken der Erdäpfel. Der Fisch seiner Wahl ist der Seelachs.

Fürs Erbsenpüree: Butter in einen Topf geben und Tiefkühlerbsen mit Minze 5 bis 7 Min. dünsten, eher grob pürieren. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer abschmecken. Frittieröl auf 175 Grad erhitzen, Ofen auf 170 Grad vorheizen.

Für die Fische: Die Fische portionieren, mit Salz und Pfeffer beidseitig einreiben. Mehl, Backpulver und Bier gut verquirlen, die Fischstücke zuerst in Mehl wälzen, abklopfen, dann in die Biermischung tauchen, abtropfen lassen und goldbraun frittieren (ca. 4 bis 5 Min.).

Tipp: Fischstücke im Ofen warm stellen, nicht übereinanderschichten, sonst wird die Panier lasch!

Zum Schluss die Erdäpfel im gleichen Fett bei 180 Grad frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, salzen, mit Erbsenpüree anrichten.

Aufgegabelt

Die Gabel wird in Großbritannien oft umgedreht, also mit den Zinken nach unten gehalten und nicht als „Schaufel“ benutzt wie hierzulande. Erbsen, Erdäpfel, Fleischstücke – alles wird aufgespießt und/oder auf dem Gabelrücken gestapelt. Gibt es cremiges Erbsenpüree, wird es mithilfe des Messers
auf den Gabelrücken gehäuft.

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