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Neue Gründer braucht die Region

Die Städte Leoben, Bruck und Kapfenberg starteten eine Gründungsoffensive um innerstädtischen Leerstand zu verringern und eine Gründungsszene zu etablieren. Eingereichte Projekte können durch eine neue Förderung profitieren.

Bgm. Kratzer (zweiter von links), Koch (Mitte) und Wallner (re.) arbeiten mit LH-Stv. Schickhofer (zweiter von rechts) und Regionalmanager Werderitsch (li.) an einer gründerfreundlichen Region
© Bektaš/Land Steiermark
Bgm. Kratzer (zweiter von links), Koch (Mitte) und Wallner (re.) arbeiten mit LH-Stv. Schickhofer (zweiter von rechts) und Regionalmanager Werderitsch (li.) an einer gründerfreundlichen Region

Die drei Städte Leoben, Bruck und Kapfenberg ziehen an einem Strang und starten mit einer obersteirischen Start-up-Offensive. Die östliche Obersteiermark soll dadurch eine gründungsfreundliche Region werden.

„Im Rahmen des Projektes ‚Start-up Cityregion‘ verfolgten die Städte das Ziel, die Neunutzung ihrer unbesetzten Handelsflächen unter einer Dachmarke zu etablieren, Leerstände zu reduzieren und die Start-up-Szene in der Stadtregion zu fördern", sagte Regionalmanager Jochen Werderitsch, der das Projekt im Auftrag der Städte begleitete.

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108 Leerstände wurden im Zuge des Projektes hinsichtlich Größe, Lage, Ausstattung und Ähnlichem analysiert. Gleichzeitig äußerten Start-ups ihre Bedürfnisse und Mietvorstellungen. Um nun sowohl Eigentümer als auch Gründer zusammenzuführen, entwickelte das Regionalmanagement gemeinsam mit dem Planungsbüro Kampus und Rabel&Partner ein Förder- und Kooperationsmodell. In den kommenden Monaten wird eine Koordinationsstelle eingerichtet, die bei der AREA m styria angesiedelt ist und als Fortsetzung von Start-up Cityregion das Projekt unter dem Titel GründerRaum³ verwalten wird. Dafür können bereits heuer Pilotprojekte eingereicht und über das neue Landesregionalentwicklungsgesetz gefördert werden.

Start-up Cityregion wurde über den EFRE-Fonds und das Regionalressort des Landes Steiermark finanziert.